Von Null bis 100

Von Null bis 100

TVS-Abteilungen Sport für jedes Alter

In acht Abteilungen bietet der Turnverein Sindlingen Sport für Menschen jeden Alters an. Vom Babyturnen bis zu „Fit bis 100“ gibt es klassische Bewegungsangebote, Trendsportarten und Mannschaftssport.

In der Handballabteilung, die seit fast 20 Jahren eine Spielgemeinschaft mit dem VfL Zeilsheim bildet, sind zwei Herren- und eine Damenmannschaft aktiv. Zwei weibliche und fünf männliche Jugendmannschaften bilden den Nachwuchs. Das Schiedsrichtersoll wird erfüllt, sagte Costa Litsas vom Leitungsteam. Es soll im Frühsommer einen Handballtag und eine öffentliche Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaftsspiele geben.

In der Badminton-Abteilung behaupten sich zwei Erwachsenen- und eine Schülermannschaft im Wettbewerb. Um den Nachwuchs ist es gut bestellt und „wir unterstützen den Verein bei Festen, so gut es geht“, sagte Annette Pfeiffer. Die mit 522 Mitgliedern stärkste Abteilung Turnen bietet neben den klassischen Turnstunden für Kinder und Erwachsene viele besondere Kurse und Gymnastikstunden an. Die Tischtennisabteilung zählt 41 Mitglieder, die junge Abteilung Country Line-Dance 39. Die ebenfalls kleine Gruppe der Volleyballer (32) hält sich beständig mit einer Mixed-Mannschaft. Im Judo trainieren Anisha Arenz und Noah Neder viele Kinder, im Basketball gibt es eine reine Freizeitmannschaft und im Tanzen 28 aktive Paare, die regelmäßig üben und sich auf den Kristallball am 5. Mai freuen. Zur Vorbereitung gibt es für alle Interessierten einen Mini-Tanzkurs am 13., 20. und 27. April.

Weiterhin richtet der Turnverein den Wäldchestag am Dienstag, 22. Mai, ab 16 Uhr am Turnerheim aus und den Kinderstadtlauf am Samstag, 26. Mai, ab 14 Uhr an der TVS-Halle. Die Badmintonabteilung beteiligt sich am Ranzenbrunnenfest und am Weihnachtsmarkt. Der Termin für die Seniorenweihnachtsfeier steht noch nicht fest. hn

Auf diese Mitglieder kann der TVS zählen

Auf diese Mitglieder kann der TVS zählen

Hauptversammlung Jubilare halten dem Verein die Treue und packen auch immer mit an

Mit einer traurigen Nachricht begann die Hauptversammlung des Turnvereins Sindlingen. Zwei Tage zuvor war Mädi Schmidt im Alter von 90 Jahren verstorben. Sie war zeitlebens im Turnverein aktiv und engagierte sich zusammen mit ihrem Mann Alfons auf vielfältige Weise.

Auch der im Vorjahr verstorbenen Mitglieder Heinz Herr, Maria Michalski, Hans „Jupp“ Riegelbeck und Lieselotte Wenz gedachten die rund 45 Besucher der Versammlung.

Später am Abend gab es Anlass, kräftig zu applaudieren. Der Vorstand zeichnete mehrere Mitglieder für ihre jahrzehntelange Vereinstreue aus. Blumen, Wein, die goldene Vereinsnadel und einen Kalender für 2019 mit Fotos aus den Abteilungen erhielten Ute Flegel, Christel Fribolin, Axel Vetter, Monika Winter und Ingrid Sittig für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft. Ute Flegel war aktiv im Turnen und Tanzen, Christel Fribolin im Volleyball und der Gymnastik. Axel Vetter ist Turner, Monika Winter seit 1981 als Übungsleiterin in der Turnabteilung engagiert. Ingrid Sittig ist Volleyballerin, gründete vor 34 Jahren das Mutter-und-Kind-Turnen und später das Babyturnen. „Es ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Angebots für Menschen von null bis 100 Jahren“, sagte der bisherige zweite Vorsitzende Hans Brunnhöfer dankbar. Ferner leitet Ingrid Sittig den Lauf- und Walkingtreff und kümmert sich seit 2003 um die Verwaltung und Pflege des Turnerheims. 

Für 50 Jahre Zugehörigkeit wurden die Handballer Horst Villmeter und Stefan Bocklet zu Ehrenmitgliedern ernannt. Torwart Villmeter war der erste im Verein, der eines der damals neuen knallgelben Trikots trug, erinnert sich Peter Bocklet. Er war außerdem Mitbegründer der Altherrenmannschaft und lange Zeit zweiter Schriftführer. Stefan Bocklet ist seit seinem achten Lebensjahr Mitglied und Handballer. Er spielte durchgehend im TVS und engagiert sich als Trainer für Jugend, Schüler, Damen und Herren, Abteilungsleiter und Koordinator der Spielgemeinschaft mit dem VfL Zeilsheim sowie als Sportwart. Daneben organisiert er viele Aktivitäten in der Abteilung und war auch maßgeblich an der großen 1200-Jahrfeier auf den Mainwiesen beteiligt. 

Kurz nach dem Krieg, im Jahr 1948, trat Gerlinde Ehry in den Turnverein ein, um mit Mädi Schmidt und weiteren jungen Frauen Handball zu spielen. Seit 70 Jahren ist die 91-Jährige „hilfsbereit und immer da, wenn sie gebraucht wurde“, sagte Vorsitzender Michael Sittig. Gerlinde Ehry ist noch immer aktiv in einer der Fit-bis-100-Gruppen des Turnvereins.

Eine ganz besondere Ehrung ließ der Verein Hans Brunnhöfer zukommen. Seit 1960 Mitglied, engagierte er sich in vielen Funktionen für seinen Verein; er war Handballspieler, Schiedsrichter, Klassenleiter im Handballbezirk, Abteilungsleiter, Vorsitzender des TVS von 1990 bis 2002, zweiter Vorsitzender seit 2002 und leistete einen wesentlichen Beitrag zum Bau der vereinseigenen Halle. Nun schied er im Alter von 75 Jahren aus dem Vorstand aus. Die Mitglieder ernannten ihn für sein außerordentliches Engagement zum Ehrenvorsitzenden. hn

Langjährige Mitglieder ehrte Vorsitzender Michael Sittig (Zweiter von links): (von links) Horst Villmeter, Ingrid Sittig, Axel Vetter, Stefan Bocklet, Gerlinde Ehry, Ute Flegel, Christel Fribolin, Monika Winter und Hans Brunnhöfer.

Langjährige Mitglieder ehrte Vorsitzender Michael Sittig (Zweiter von links): (von links) Horst Villmeter, Ingrid Sittig, Axel Vetter, Stefan Bocklet, Gerlinde Ehry, Ute Flegel, Christel Fribolin, Monika Winter und Hans Brunnhöfer.

So geht das mit dem Disco-Fox

So geht das mit dem Disco-Fox

Die Tanzsportabteilung des TV Sindlingen lädt zu einem Mini-Tanzkurs ein. 

ADTV-Tanzlehrer Jörg Schmitt führt durch drei Abende eines „Tanz-Specials“ mit den Schwerpunkten Disco-Fox, Cha-Cha und langsamer Walzer. Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Los geht es am Freitag, 13. April, um 19.30 Uhr im Turnerheim, Farbenstraße 85a. Die weiteren Termine folgen am 20. und 27. April, jeweils von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Abend und Paar. 

Anmeldung und Kontakt: C. Ehret, Telefon 0172–6527242.

Mehr Raum für den Turnverein

Mehr Raum für den Turnverein

Hauptversammlung Vorstand stellt Pläne für einen Neubau an der Halle vor

Die neue Halle reicht schon nicht mehr aus. Deshalb plant der Turnverein ein zweites Gebäude auf seinem Gelände an der Mockstädter Straße. Darin sollen ein 80 Quadratmeter großer Übungsraum, ein 80 Quadratmeter großer Geräteraum und ein 40 Quadratmeter großes Büro unterkommen. Das Dach wird so konzipiert, dass es bei entsprechendem Bedarf später durch einen Oberstock mit weiteren Übungsräumen ersetzt werden kann. Die Mitglieder stimmten dem Vorhaben in der Jahreshauptversammlung einmütig zu.

Die Zahlen und Belegungspläne sprechen für sich. Seit Einweihung der vereinseigenen Sporthalle im Jahr 2011 ist die Mitgliederzahl des Turnvereins auf über 1000 gestiegen. An allen Vormittagen der Woche nutzen die Sindlinger Grundschulen und die internationale bilinguale Montessori-Schule Halle und Mehrzweckraum. Auch Kitas, die Villa unter den Linden und der Sindlinger Karnevalverein haben Hallenzeiten gemietet. Ab 16 Uhr sind überwiegend die Vereinsgruppen aktiv. Vor allem im Gesundheitssport und in den attraktiven Abendzeiten gibt es Engpässe.

Sie sollen durch den rund 200 Quadratmeter großen Neubau auf dem südwestlichen Teil des Geländes, sechs Meter vor der Halle, behoben werden. Ein großer, neuer Geräteraum soll Platz bieten für alle Utensilien vom Ball über Matten bis hin zu speziellen Geräten für Trendsportarten und den Schulsport. Die vorhandenen Geräteräume reichen dafür nicht mehr aus. Mit der Einrichtung einer Geschäftsstelle schließlich reagiert Sindlingens größter Verein auf den zunehmenden Verwaltungsaufwand. Er entsteht neben anderem durch eine steigende Mitgliederfluktuation. „Seit 2011 sind 600 Mitglieder aus- und 900 Neue eingetreten“, sagte Michael Sittig in der Versammlung. Für Heizung, Licht, Strom und Warmwasser kann die Anlage der Sporthalle mitgenutzt werden. Sie sei ausreichend dimensioniert.

Die Kosten für den Bau belaufen sich auf rund 267 000 Euro. „Wir finanzieren das ohne Darlehen, nur aus dem, was wir erwirtschaftet haben, und den Zuschüssen“, sagte Michael Sittig. Zuschüsse bei der Stadt Frankfurt sind schon beantragt. Für den Eigenanteil von 160 000 Euro verwendet der Turnverein Überschüsse aus den Geschäftsjahren 2017 und 2018 sowie aus dem Verkauf eines Teils des Turnerheimgeländes. Ein Bauträger erwirbt die vorderen rund 1000 Quadratmeter des Areals, um dort zwei Doppelhäuser und vier Reihenhäuser zu errichten. Der Bau des Nebengebäudes kann beginnen, sobald die Stadt Frankfurt die Zuschüsse bewilligt. hn

Jubilare feiern ihre Konfirmation

Jubilare feiern ihre Konfirmation

Vor 50, 60, 65 und 70 Jahren gingen sie zur Konfirmation. Am Palmsonntag begingen die Jubilare der evangelischen Gemeinde Sindlingen ihre goldenen, diamantenen, eisernen und Gnadenkonfirmationsjubiläen: von links, sitzend: Maria Salmen, geborene Göbbel; Karin Richartz, geb. Junold; Ingrid Vonhof, geb. Müller; Eleonore Möbus, geb. Sänger; stehend, von linkss: Manfred Mook; Ursula Schmidt, geb. Horn; Kurt Henrich; Klaus Mangold; Elsa Henrich, geb. Dietz; Jürgen Peters; Helmut Dörnbach; Gerhard Praml; Brigitte Dörnbach, geb. Vierling; Rolf Vorderstemann; Lieselotte Hacker, geb. Gerber; Christine Praml, geb. Bauer; Michael Rumpeltes. Pfarrer Ulrich Vorländer (rechts) hielt den Festgottesdienst. Foto: Hans-Joachim Schulz

Vor 50, 60, 65 und 70 Jahren gingen sie zur Konfirmation. Am Palmsonntag begingen die Jubilare der evangelischen Gemeinde Sindlingen ihre goldenen, diamantenen, eisernen und Gnadenkonfirmationsjubiläen: von links, sitzend: Maria Salmen, geborene Göbbel; Karin Richartz, geb. Junold; Ingrid Vonhof, geb. Müller; Eleonore Möbus, geb. Sänger; stehend, von linkss: Manfred Mook; Ursula Schmidt, geb. Horn; Kurt Henrich; Klaus Mangold; Elsa Henrich, geb. Dietz; Jürgen Peters; Helmut Dörnbach; Gerhard Praml; Brigitte Dörnbach, geb. Vierling; Rolf Vorderstemann; Lieselotte Hacker, geb. Gerber; Christine Praml, geb. Bauer; Michael Rumpeltes. Pfarrer Ulrich Vorländer (rechts) hielt den Festgottesdienst. Foto: Hans-Joachim Schulz

Frischhalteclub fährt in die Oper

Frischhalteclub fährt in die Oper

Am Samstag, 14. April, organisiert der Frischhalteclub der Aktiven Nachbarschaft einen Ausflug in die Oper Frankfurt. Gespielt wird „La Cerentola“ von Gioacchino Rossini in italienischer Sprache mit Untertiteln. Die Aufführung beginnt um 19 Uhr. Die Anreise erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei Interesse bitte im Quartiersbüro der Hermann-Brill-Straße, Telefon 37 56 39 720 anmelden (unter dem Vorbehalt, dass noch Karten verfügbar sind). 

Viel mehr als nur ein wenig Farbe – GC Style Kosmetik – Medizinische Kosmetikerin kann bei vielen Problemen helfen

Serie Handel, Handwerk und Gewerbe

Viel mehr als nur ein wenig Farbe

GC Style Kosmetik Medizinische Kosmetikerin kann bei vielen Problemen helfen

Sindlingen hat seinen Einwohnern einiges an Geschäften und Dienstleistungen zu bieten. In einer Serie stellen wir die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe vor. 

Heute: GC-Style Kosmetikstudio

Gepflegte Nägel, schöne Haut oder lange, dichte Wimpern sind nicht allein den Launen der Natur überlassen. Kosmetikerin Gülsen Celik weiß, wie kleine Unregelmäßigkeiten unauffällig retuschiert werden können. Die 52-Jährige beherrscht jedoch mehr als nur den Umgang mit Nagellack, Make-up und Farbtöpfchen. Sie ist eine umfangreich ausgebildete und erfahrene, staatlich geprüfte, diplomierte Fachkosmetikerin mit dem Schwerpunkt medizinische Kosmetik. Seit kurzem betreibt sie das GC-Style-Kosmetikstudio im Haarstudio Venera, Allesinastraße 32 (Eingang Okrifteler Straße).

Medizinische Kosmetik heißt, dass sie sich auskennt mit der Behandlung diverser Probleme. Das können Störungen der Haut sein wie Akne oder Rosazea, störende Haare im Gesicht (Damenbart, Augenbrauen) oder am Körper oder auch fehlende Haare (Augenbrauen, zum Beispiel nach einer Chemo-Therapie). Für alles weiß sie die richtige Behandlungsform. Sehr aktuell ist derzeit das Permanent-Make-up. „Dabei wird die Haut pigmentiert, um Lücken zu schließen oder Konturen zu verstärken“, erklärt sie, „sei es, um die Lippen zu betonen oder die Augen mit einem dauerhaften Lidstrich“. Sechs bis zehn Jahre hält eine solche Schönheitsmaßnahme. Die Entfernung unerwünschter Haare mit Warmwachs oder Zuckerpaste dagegen muss anfangs alle paar Wochen wiederholt werden.

Wie eine kleine Wellness-Auszeit wirken die verschiedenen Gesichtsbehandlungen, die Gülsen Celik im Programm hat. Von der klassischen Behandlung mit Reinigung, Peeling, Entfernen von Unreinheiten, Augenbrauen-Styling, Maske und Tagespflege reicht das über eine intensive Behandlung, bei der mit Ultraschall pflegende Substanzen unter die Haut gebracht werden, und eine „Teenagerbehandlung“ mit Bedampfung und Reinigung bis zu Anti-Aging-Behandlungen mit Hilfe von Apparaten und Micro-Nadeln.

„Ich mag den Kontakt mit Menschen. Ein Büro-Job wäre nichts für mich“, erklärt die Mutter zweier erwachsener Töchter, warum sie sich diesen Beruf ausgesucht hat. Ursprünglich wollte sie Friseurin werden, doch kurz vor Ende der Lehrzeit stellte sich heraus, „dass ich davon eine Allergie bekam“, erzählt sie von ihrer Jugendzeit in Mannheim. Bevor sie sich beruflich verändern konnte, heiratete sie und bekam zwei Töchter. Als die Mädchen zwei, drei Jahre alt waren, „habe ich umgeschult und zwei Jahre lang eine Berufsfachschule für Kosmetik in Mainz besucht“, berichtet Gülsen Celik. Anschließend arbeitete sie als Nagelmodellistin, Fußpflegerin, Kosmetikerin und Kundenberaterin bei verschiedenen Arbeitgebern in der Region. Sie bildete sich regelmäßig weiter, etwa zu Wimpernverdichtung und Haarverlängerung, dauerhafter Haarentfernung und visagistischem Styling. 2006 machte sie sich erstmals teilselbständig, zunächst in der Schweiz, später in Bad Kreuznach. Als sie aus privaten Gründen ins Rhein-Main-Gebiet zog, nahm sie eine Teilzeitstelle in einem Zentrum für Hautästhetik in Bad Soden an. „Ich wollte aber gerne mehr arbeiten. Deshalb habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mich selbständig zu machen, gerne mit einem Partner“, sagt sie. Fündig wurde sie in Sindlingen. Im Haarstudio Venera war ein Raum frei, der nun als Schönheitssalon eingerichtet ist. „Haare und Gesicht, das ist eine gute Ergänzung“, findet Gülsen Celik.

Nicht zu vergessen die Füße. Denn auch auf fachmännische Fußpflege versteht sie sich. Dazu gehört, eingewachsene Fußnägel, dicke Hornhautschichten oder Hühneraugen zu behandeln oder Nagelpilz zu bekämpfen. Eine kleine Fußmassage und eine dicke Cremeschicht sorgen fürs Wohlgefühl. „Hinterher schwebt man wie auf Wolken“, schwärmt ein zufriedener Kunde. 

Gülsen Celik ist montags und dienstags zwischen 9 und 19 Uhr nach Vereinbarung im Studio anzutreffen. Sie bietet ihre Leistungen auch mobil bei den Kunden zuhause an. Neukunden erhalten einen Fünf-Euro-Gutschein für die nächste Behandlung. Kontakt: Telefon 0163 45 76 950, E-Mail: gulsencelik66@hotmail. com

Fachfrau für Schönheit und Gesundheit: Gülsen Celik. Foto: Michael Sittig

Fachfrau für Schönheit und Gesundheit: Gülsen Celik. Foto: Michael Sittig

Remmi-Demmi im Park

Remmi-Demmi im Park

Fest in Nord Nachbarn feiern im Grünen

Am Samstag, 28. April, feiert Sindlingen-Nord sein drittes Nachbarschaftsfest mit Unterstützung des Quartiersmanagements. Im Park zwischen den Häusern der Albert-Blank- und der Hugo-Kallenbach-Straße gibt es ab 14.30 Uhr ein buntes Programm mit Kinderschminken, Hüpfburg, Ponyreiten, Fußballparcours und Bingospiel. Verschiedene Kooperationspartner des Quartiersmanagements informieren an Ständen über ihre Arbeit. Erstmals in diesem Rahmen vorstellen wird sich das Kinder- und Familienzentrum Hermann-Küster-Straße. In Kooperation mit dem Jugendhaus Sindlingen und Young Caritas haben junge Frauen aus der Nachbarschaft einen Tanz einstudiert, den sie aufführen werden. Den Abschluss bildet Clown Eugenio gegen 18 Uhr. 

Musikwünsche nimmt DJ Viktor Gesiarz von der Hinnerhaus-crew gerne entgegen. Für Würstchen vom Grill sorgt die eritreische Nachbarschaftsgruppe und die Kita St. Kilian freut sich über Kuchenspenden für das Kuchenbuffet. Gegen 19 Uhr soll das Fest enden. Für den Abbau hoffen die Organisatoren um Quartiersmanagerin Sandra Herbener um viele helfende Hände. Das Team von Smart-Work Frankfurt leistet dabei logistische Unterstützung. hn

Im Blues zuhause

Im Blues zuhause

Mundart Ein Abend mit Rainer Weisbecker

Zum ersten Frankfurter Abend in diesem Jahr haben Pfarrer Vorländer und der evangelische Kirchenvorstand einen alten Bekannten ins Gemeindehaus eingeladen: Rainer Weisbecker. 

Der Mundartkünstler spielt schon seit seiner Kindheit Akkordeon. Später erweiterte er sein musikalisches Spektrum auf Gitarren, Mandolinen einschließlich Quetschkommod – nein, Konzertina. Nicht zu vergessen die Mundharmonika, denn eigentlich hat sich Rainer Weisbecker dem Blues verschrieben. Viele seiner kleinen Anekdoten erzählen von dem Frankfurt seiner Kindheit und Jugend. Die Anregungen findet er auch als aufmerksamer Künstler „uff de Gass rund um Frankfort“. Daraus werden Geschichten und Lieder, die im Blues zuhause sind. 

Doch der Abend im Gemeindehaus war nicht in erster Linie dem Blues gewidmet, sondern dem Dreivierteltakt (den kennt man vom Walzer). Die Lieder stehen im Zusammenhang mit Tequila, dem Agaven-Brand aus Mexiko. Man höre und staune, das passte. Mundart hochprozentig, sozusagen.

Vertragen Indianer Feuerwasser? Wer sitzt bei dem Poeten nachts, außer einer Flasche Tequila, noch am Küchentisch? Tequila trinken – aus dem Glas, der Flasche oder doch lieber gleich aus dem Fass? Gelingt es einer Ehefrau, ihren trinkfesten Ehemann mit Milch und Strohhalm von seinem Laster zu befreien? „Ein Tequila zu viel“ etwa ist eins dieser Lieder aus dem Repertoire unzähliger eigener Kompositionen mit Texten des Frankfurter Liedermachers. 

Das Lied erzählt die Geschichte eines Mannes, der diesem Getränk frönt und am nächsten Morgen neben einer fremden Frau erwacht. „Die Geschichte nimmt ein gutes Ende“, beruhigte er sein Publikum.

Wird im Jenseits Apfelwein kredenzt? Gibt es en Bembel nach em Dood? Vielleicht aber ist doch die Hölle der idealere Ort für den sündigen Schoppepetzer. 

Rainer Weisbecker gelang es witzig und amüsant, auf sympathische Weise, skurrile Fragen mit lustigen Anekdoten, Gedichten, Blues- und Walzerklängen zu beantworten. Befürchtungen, Rainer Weibecker gehe fremd und vernachlässige den Frankfurter Äppelwoi, erfüllten sich aber nicht. Er ist dem Frankfurter Nationalschoppen treu geblieben und lässt ihn in seinen Liedern weiter eine wichtige Rolle spielen. Selbstverständlich blieb es nicht beim Singen übers Stöffche. Die Gemeinde schenkte wie üblich Äppelwoi aus und reichte Brezeln dazu. hjs

Rainer Weisbecker im evangelischen Gemeindehaus. Foto: Schulz

Rainer Weisbecker im evangelischen Gemeindehaus. Foto: Schulz

Von Barfußpfad bis Töpfern

Von Barfußpfad bis Töpfern

Kinderhaus Neues Programm für drinnen und draußen – Einfach vorbeikommen

Ab sofort präsentiert das Kinder- und Jugendhaus mit Abenteuerspielplatz ein neues Programm für den Kinderbereich.

Das Freizeitangebot startet täglich um 14 Uhr und steht allen Kindern von sechs bis zwölf Jahren bis 17 Uhr offen. Das heißt: Einfach in der Sindlinger Bahnstraße 124 vorbeikommen und mitmachen. Mindestens zwei Mitarbeiter kümmern sich täglich um die jungen Besucher. In den Werkstätten, Gruppenräumen und auf dem Abenteuerspielplatz gibt es ein kunterbuntes Programm: Tischtennis, Lego-Baustelle, Toben, PC-Spiele, Kochen, Malen, Theater, Fotografieren und vieles mehr. Wenn es das Wetter zulässt, finden die Aktivitäten auf dem Abenteuerspielplatz statt. Hier besteht die Möglichkeit, Hütten zu bauen, Spiele im Freien zu spielen, zu malen, zu basteln, das Tipi zu erkunden, Fußball zu spielen, Stockbrot zu backen oder den neuen Barfußpfad auszuprobieren.

Jeden Montag ist Mädchen- und Jungentag, die Kinder bestimmen selbst über ihr Programm. Dienstag ist Fantasy-Tag. Mit Geschichten, Bildern, Verkleiden, Theater, Malen oder Fantasierei-
sen geht es in andere Welten. Natur pur ist mittwochs angesagt mit kochen, backen, gesunder Ernährung, Naturfotos schießen, Kunstwerke mit Naturmaterialien herstellen oder Abenteuer in der Natur erleben.

Spiel- und Sportturniere, Gesellschaftsspiele, Bingo, und Bewegungsspiele sind für den Donnerstag vorgesehen. Bereits um 13 Uhr beginnt freitags der Kreativtag. Zum Wochenabschluss können Kinder unter fachkundiger Anleitung bis 16 Uhr töpfern und malen. Im hauseigenen Brennofen können die Kunstwerke gebrannt und später glasiert oder angemalt werden. Ein Einstieg ist, wie bei den anderen Angeboten auch, jederzeit möglich. 

Außerdem können Kinder ab sechs Jahren von Montag bis Donnerstag von 12 bis 15 Uhr Hilfe zum selbständigen Erledigen der Hausaufgaben und Unterstützung beim Begreifen des Lernstoffes erhalten (mit Anmeldung). 

Außer bei der Hausaufgabenbetreuung ist die Teilnahme an den Freizeitangeboten von 14 bis 17 Uhr, beziehungsweise freitags von 13 bis 16 Uhr kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. 

Ausflüge, Kinoveranstaltungen im Haus (nächster Termin Kinderkino: 12. April um 15 Uhr), Aktivitäten auf dem Abenteuerspielplatz, Stadtteilfeste, Open-Air-Theater (nächster Termin 26. Mai) und ein buntes Ferienprogramm während der Schulferien ergänzen das vielfältige Programm. 

Das Kinder- und Jugendhaus ist eine Freizeiteinrichtung der kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurts. Informationen erteilt das Team unter 069/37 21 41, per Mail unter info.kinder-und-jugendhaus-sindlingen@stadt-frankfurt.de oder unter http://www.kjh-sindlingen.junetz.de. kus

 

Gutes von oben

Ferienspiele Anmelden ab dem 25. Mai

„Alles Gute kommt von oben“: Unter diesem Motto stehen die Sommerferienspiele des Kinderhauses. Es gibt vom 25. Juni bis 6. Juli ein buntes Programm für Kinder von sechs bis elf Jahren täglich von 10 bis 16 Uhr auf dem Abenteuerspielplatz Sindlingen. 

Vom 9. bis 13. Juli werden Ausflüge in und rund um Frankfurt angeboten. Die Ferienspiele kosten pro Woche 20 Euro (ermäßigt mit Frankfurt-Pass 15 Euro). Die Anmeldung erfolgt im Kinderhaus in der Sindlinger Bahnstraße 124. Erster Anmeldetag ist der 25. Mai von 16 bis 18 Uhr. Weiterhin können Kinder am 28. und am 29. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr, angemeldet werden.