Category: Aktuelle Nachrichten

Sindlinger Monatsblatt Januar 2018

Sindlinger Monatsblatt Januar 2018

Die Ausgabe Januar 2018 des Sindlinger Monatsblatt steht hier zum Download bereit:

Sindlinger Monatsblatt Januar 2018

Bitte beachten Sie die Absage des Kinderfaschingsumzug. Diese erreichte uns erst nach dem Druck.

Kinderumzug an Rosenmontag

Vergeblicher Appell an die Vernunft

Vergeblicher Appell an die Vernunft

Jahresrückblick Teil 1 Riskanter Radweg bleibt fürs Erste, Gehweg zur Sporthalle lässt auf sich warten

Beherrschendes Thema des vergangenen Jahres war der „Unfug mit Strichen“, als den die Radwegeführung am Dalles allgemein empfunden wird. Das Radfahrbüro ließ die abenteuerliche Route (gegen die Einbahnstraße, quer über den Bordstein, direkt vor/hinter der Kurve Bahnstraße/Farbenstraße) über die Farbenstraße anlegen, ohne den zuständigen Ortsbeirat zu beteiligen. Sindlinger Mandatsträger wie CDU-Ortsbeirat Albrecht Fribolin und Stadtbezirksvorsteher Dieter Frank zeigten bei einem Ortstermin mit Radfahrbüro und Radfahrerverein im Januar 2017 kein Verständnis für die „gefährliche Malerei“. Die aufgeschraubten Verkehrsinseln wurden zudem regelmäßig gerammt und verschoben. Der Ortsbeirat stritt über das Thema, Bürger beklagten die Gefahr für Fußgänger durch die großen Außenspiegel der Busse, die die künstliche Engstelle im spitzen Winkel passieren müssen. Dass die Schrauben immer wieder nach oben aus den Bohrlöchern wanderten und in die Luft ragten, machte die Sache auch nicht bessert. Im Frühsommer wurde entschieden, die Markierung quer über den Bürgersteig zu entfernen. Das Radeln gegen die Fahrtrichtung der engen, unübersichtlichen Westenberger Straße aber blieb. „Harakiri mit Ansage“ war unser Beitrag dazu überschrieben.

Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt? Mitnichten.

Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt? Mitnichten.

Nachdem schon viele Appelle an den gesunden Menschenverstand vergeblich erfolgt waren, wies Fribolin die Stadt im September zum wiederholten Mal auf die Gefahren hin. Schon wenigstens zwölf Mal waren die Inseln gerammt und verschoben worden. Nun ließ sie die Stadt durch schmalere Ausführungen ersetzen. Außerdem kamen weitere Poller und Metallbügel auf die Straßen und Bürgersteige, um Falschparker zu vergrämen. Mehr Möbel, weniger Parkplätze, keine Radler. Doch das Radfahrbüro beharrt auf seiner Konstruktion. Ein Jahr lang soll die Anlage „unideologisch“ beobachtet werden.

Da hilft nur noch Satire. „Das neuste Gerücht: Sindlingen wird zur europäischen Hauptstadt für Straßenmöbel“ hieß ein Gastbeitrag von Mario Gesiarz, Mundartkünstler, Stoltze-Verehrer und Vorsitzender des Fördervereins Buchstütze, in der November-Ausgabe des Monatsblatts.

Gut Ding will Weile haben

Also warten wir`s ab. Warten ist ohnehin gute Sindlinger Tugend. Wir warten auf:

– „Copa Cabana“, die naturnahe Umgestaltung des Sindlinger Mainufers, die für 2017 in Aussicht gestellt worden war;

– Einen Gehweg zur Sporthalle des Turnvereins; eine Verbindung durch den Krümmling sollte geplant und die Pläne im vierten Quartal 2017 vorgestellt werden, mit der Aussicht auf Umsetzung 2018. Die Vorstellung der Pläne steht noch aus.

– Die Straßenreinigung: Die FES leistete Anfang 2017 Winterdienst und hatte deshalb keine Zeit zu kehren. Wochenlang warteten Anwohner vergeblich auf die Straßenreinigung.

Das Ende des Wartens auf einen autofreien Radweg nach Hattersheim dagegen ist in Sicht. 2007 beantragt, teilt die Stadt nun mit, dass die 450 Meter lange Verbindung durchs Feld (Hofheimer Weg) ab dem zweiten Quartal 2019 gebaut werden soll.

Dem Drängen der Sindlinger nachgegeben hat die Stadt in Sachen Ludwig-Weber-Schule. Nachdem schon 2015 ein Ersatzbau aufgestellt und bezogen worden war, begann im Januar 2017 der Abriss des maroden Altbaus. Obwohl sich Bürger und Mandatsträger aus Sindlingen frühzeitig darum bemüht hatten, kam keine Alternative zur Fahrt durch die engen Wohnstraßen zustande. Halteverbote in der Edenkobener Straße und am Paul-Kirchhof-Platz gehören seither zum Straßenbild. Allen Befürchtungen und Schäden an Bürgersteigen und Zäunen zum Trotz läuft der Transport recht ordentlich.

Im März begannen die Rohbauarbeiten, die in diesem Monat fertig werden sollen. Dann folgt der Innenausbau, für die Fertigstellung ist der Sommer 2019 vorgesehen.

Was sonst noch war im Jahr 2017 folgt in der Februar-Ausgabe. hn

Die Durchgangsstraße wird Sackgasse

Die Durchgangsstraße wird Sackgasse

Kanalarbeiten Zwei Baugruben verursachen eine teilweise Sperrung der Okrifteler Straße

Seit Mitte November lässt die Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) in Sindlingen Kanäle reparieren und erneuern. Das geschieht überwiegend in Form punktueller Aufbrüche. Manchmal muss es aber mehr sein. In der Okrifteler Straße werden im Januar von der Einmündung in die Farbenstraße bis fast zur Einmündung Hakengasse zwei Baugruben ausgehoben. Eine Passage ist dann nicht möglich. Die Durchgangsstraße wird zur Sackgasse. Insgesamt sind an 20 Stellen Kanalarbeiten nötig. Die meisten Baustellen liegen in Sindlingen-Süd, in Sindlingen-Nord sind nur die Hugo-Kallenbach-Straße und der Paul-Kirchhof-Platz betroffen, sagt Stephan Talmon, zuständiger Techniker bei der SEF. Die beauftragte Firma hat bereits in Allesinastraße und Weinbergstraße gearbeitet und den entsprechenden Abschnitt einige Tage lang gesperrt. Ab dem 8. Januar sollte sie sich der Schäden am Hauptkanal in der Huthmacherstraße annehmen, danach, voraussichtlich ab dem 18. Januar, geht es in die Okrifteler Straße. Der Mischwasserkanal dort stammt aus dem Jahr 1928 und liegt fünf Meter tief. Insbesondere im oberen Teil der Straße, an der Mündung in die Farbenstraße, ist das 30 Zentimeter dicke Rohr aus Steinzeug so beschädigt, dass es komplett ausgewechselt werden muss. Dafür hebt die Firma eine 4,50 und eine 7,50 Meter lange Baugrube aus. Für die anfallenden Abwässer wird eine provisorische Umleitung installiert. „Die Anlieger bekommen Informationsschreiben eingeworfen, wenn der Termin hundertprozentig fest steht“, sagt Stephan Talmon. Schnee und Eis nämlich könnten für Verzögerungen sorgen.

Wenn es dann soweit ist, wird der Verkehr umgeleitet. Autofahrer von Okriftel fahren nach links in die Allesinastraße und an der nächsten Ecke rechts in den Krümmling, um so zur Farbenstraße zu gelangen. Dieser Abschnitt der Allesinastraße und der Krümmling werden so lange zu Einbahnstraßen mit einseitigem Parkverbot, und wahrscheinlich wird auch der entsprechende Abschnitt der Okrifteler Straße nur in einer Richtung befahrbar sein. In die andere Richtung rollen die Autos von der Farbenstraße aus an der ehemaligen Friedenseiche in die Allesinastraße und biegen rechts in den südlichen Krümmling ein, anschließend links in die Schreinerstraße, um wieder auf die Okrifteler Straße zu gelangen. Die Arbeiten sollen drei bis vier Wochen dauern.

Die Skizze des zuständigen Amts zeigt die geplante Verkehrsführung während der Kanalarbeiten in der Okrifteler Straße.

Die Skizze des zuständigen Amts zeigt die geplante Verkehrsführung während der Kanalarbeiten in der Okrifteler Straße.

Kein Bedarf für Bunker

Kein Bedarf für Bunker

Ortsbeirat Neuerwerb bleibt ungenutzt

Was soll aus dem Bunker in der Küferstraße werden? Das möchte CDU-Ortsbeirat Albrecht Fribolin wissen.

In der letzten Sitzung des Ortsbeirats Sechs im Jahr 2017 beantragte er nicht nur Auskunft darüber, „ob und welche Planungen bestehen, die Immobilie anderweitig, zum Beispiel für Wohnungsbau, sinnvoll zu nutzen“. Er regte auch an, die „geplante brandschutztechnische Ertüchtigung“ des Bunkers sein zu lassen und dadurch 263.000 Euro zu sparen.

Schon im November hatte die SPD im Ortsbeirat einen Antrag mit der Bitte um Auskunft vorgelegt und gefragt, wann mit der angedachten Modernisierung des Brandschutzes in dem Gebäude zu rechnen sei.

Letzteres findet Fribolin überflüssig. „Nach meiner Ansicht sind Brandschutzmaßnahmen in diesem Gebäude nicht mehr erforderlich, da es (fast) nicht mehr genutzt wird und aufgrund der völlig maroden Bausubstanz reine Geldverschwendung wäre. Darüber hinaus müssten noch weitere erhebliche Mittel in eine Sanierung und Renovierung des Gebäudes gesteckt werden (Lüftung, Heizung, Strom), um eine sinnvolle Nutzung überhaupt zu ermöglichen“, begründet Fribolin seinen Vorstoß.

Seiner Ansicht nach war schon der Ankauf des Bunkers von der Bundesvermögensverwaltung für 470.000 Euro eine große Fehlinvestition. Folgerichtig stimmte er dagegen. Damals habe sich der Magistrat darauf berufen, dass der Sindlinger Bunker Teil eines „Pakets“ mehrerer Objekte gewesen sei und nicht separat zur Disposition gestanden habe.

Vereine nutzen das marode Gebäude nicht

„Der Sindlinger Bunker ist vollständig marode und selbst als Lagerraum unbrauchbar. Er ist unbelüftet und nicht beheizbar. Eine Belegung durch die verbliebenen drei Vereine besteht quasi nur noch auf dem Papier. Ein wirklicher Bedarf besteht nach Angaben der Vereine nicht mehr, der Kostenaufwand für Brandschutz und darüber hinaus erforderliche Sanierungen ist nicht mehr gerechtfertigt“, begründet Fribolin seinen Antrag.

Abgestimmt wurde darüber noch nicht. Beide Anträge – der ältere von der SPD und der neuere von der CDU – sollen in der Ortsbeiratssitzung am 16. Januar, 17 Uhr, im Saal der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Höchst, Bolongarostraße 110, behandelt werden. hn

Gottesdienst und Empfang

Gottesdienst und Empfang

Ihren traditionellen Gottesdienst zum Neuen Jahr begeht die evangelische Gemeinde am Sonntag, 21. Januar, ab 10.30 Uhr, in der evangelischen Kirche (Sindlinger Bahnstraße). Aus Anlass dieses besonderen Gottesdienstes singt dabei der Männerchor Germania. Anschließend lädt der Kirchenvorstand zum Empfang ins benachbarte Gemeindehaus (Eingang Gustavsallee) ein.

Jahres Terminübersicht 2018

Termine 2018

Vorträge, Feste, Konzerte, Versammlungen und vieles mehr sorgen dafür, dass es auch 2018 in Sindlingen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm geben wird. Eine vorläufige Übersicht hat die Schriftführerin der Arbeitsgemeinschaft Sindlinger Ortsvereine, Kathrin Puchtler-Hofmann, zusammengetragen

Januar

Montag, 15., 19.30 Uhr, evangelisches Gemeindehaus, Heimat- und Geschichtsverein, Historischer Stammtisch

Samstag, 20., 19.11 Uhr, Haus Sindlingen, Karnevalverein, Prunksitzung

Sonntag, 21., 10.30 Uhr, evangelische Kirche, Neujahrsgottesdienst mit anschließendem Empfang im Gemeindehaus

Februar

Samstag, 3., 19.33 Uhr, Gemeindehaus St. Dionysius, Karnevalverein, Weibersitzung

Mittwoch, 7., 17 Uhr, Turnhalle der Meister-Schule, Tischtennisabteilung Turnverein, Tischtennis-Minimeisterschaften für Anfänger

Donnerstag, 8., 15 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Kinderkino

Samstag, 10., Motorradfreunde Rosettis, Vereinsgelände, Weinbergstraße, Faschings-Maskenball für Jedermann

Rosenmontag, 12. 14.11 Uhr, Karnevalverein, Kinderfastnachtszug

Freitag, 16., Gemeindehaus St. Dionysius, Kolpingfamilie, Rückblick Berlinfahrt

Donnerstag, 22., 10 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Frauenfrühstück

März

Mittwoch, 7., 19.30 Uhr, Stadtteilbücherei, Förderverein Buchstütze, Lesung Mathias Zimmer

Freitag, 9., Männerchor Germania, Jahreshauptversammlung

Freitag, 16., 19.30 Uhr, evangelisches Gemeindehaus, ev. Gemeinde, Mundartabend mit Rainer Weisbecker

Freitag, 16., kath. Gemeindehaus, Frauenchor Germania, Hauptversammlung

Freitag, 16., 18 Uhr, kath. Gemeindehaus St. Dionysius, Kolpingfamilie, Josefs Schutzfest

Samstag 17., 19 Uhr, SKV-Vereinsheim, Karnevalverein, St. Patrick`s Day

Dienstag, 20., 19 Uhr, Stadtteilbücherei, Förderverein Buchstütze, 20. Bücher-Essen

26. März bis 6. April, Kinder- und Jugendhaus, Osterferienspiele

April

Donnerstag, 12., 15 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Kinderkino

Freitag, 13., 18 Uhr, kath. Gemeindehaus St. Dionysius, Kolpingfamilie, Kulinarischer Vortrag Sambia

Dienstag, 17., 19 Uhr, Bücherei, Förderverein, Frankfurt liest ein Buch

Freitag, 27., bis Sonntag, 29., Kolpingfamilie, Ausflug an die Mosel

Samstag, 28., Quartiersmanagement Nord, Grünfläche zwischen Albert-Blank- und Hugo-Kallenbach-Straße, Nachbarschaftsfest

Mai

Samstag, 5., Turnverein, Kristallball

Freitag, 18., 18 Uhr, kath. Kirche, Kolpingfamilie, Maiandacht

Freitag, 25., 16 bis 18 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Anmeldung für die Sommerferienspiele

Samstag, 26., 14 Uhr, Stadtlauf für Kinder, TVS Sporthalle

Montag, 28., und Dienstag, 29., 10 bis 12 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Anmeldung Sommerferienspiele

Samstag, 26., Abenteuerspielplatz, „Open Abi“ mit Air Theater „Gedichte für Kinder“

Mittwoch, 30., 10 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Frauenfrühstück

Mittwoch, 30., Kinder- und Jugendhaus, 14 bis 17 Uhr, „Tag der Kinderrechte- Ich bin richtig wichtig!“

Juni

Freitag, 15., 16 Uhr, Kolpingfamilie, Jahreshauptversammlung

Montag, 18., bis Donnerstag, 21., Ludwig-Weber-Schule, Projektwoche

Dienstag, 19., 19.30 Uhr, Bücherei, Buchstütze, Hauptversammlung

Donnerstag, 21., Ludwig-Weber-Schule, Präsentation der Projekte

Montag, 25. Juni, bis Freitag, 13.Juli, Abenteuerspielplatz, Sommerferienspiele „Alles Gute kommt von oben“

Dienstag, 26., 15 Uhr, Kolpingfamilie, Ausflug in den Rheingau

Freitag, 29., 10 bis 16 Uhr, Familientag auf dem Abenteuerspielplatz

Juli

Samstag, 7., 19 Uhr, SKV-Vereinsheim, Karnevalverein, Cocktailabend

August

Freitag, 17., 18 Uhr, katholischer Pfarrplatz, Kolpingfamilie, Grillfest

Donnerstag, 30., 10 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Frauenfrühstück

September

Samstag, 1., Ranzenbrunnenfest

Dienstag, 11., Kolpingfamilie, Ausflug in den Spessart

Dienstag, 11., 19.30 Uhr, Stadtteilbücherei, Förderverein Buchstütze, Lesung Susanne Konrad

Samstag, 15., 19 Uhr, SKV-Vereinsheim, Karnevalverein, Oktoberfest

Samstag, 22., Germania Frauenchor, Herbstkonzert

Samstag, 22., Quartiersmanagement Hermann-Brill-Str., Nachbarschaftsfest

Sonntag, 23., evangelisches Gemeindefest

Oktober

Montag, 1., bis Freitag, 12., Kinder- und Jugendhaus, Herbstferienspiele

Samstag, 13., Kirchweih St. Dionysius

Freitag, 19., 18 Uhr, kath. Kirche/Gemeindehaus St. Dionyius, Kolpingfamilie, Rosenkranzandacht und Oktoberfest

Dienstag, 23., 19 Uhr, Stadtteilbücherei, Buchstütze, Bücher-Essen

November

Sonntag, 11., evangelische Kirche, Harmonika-Orchester Sindlingen, Herbstkonzert

Freitag, 16., 16 Uhr, Gemeindehaus, Kolpingfamilie, Volksliedersingen

Samstag, 17., 19.31 Uhr, St. Dionysius, Karnevalverin, Saisoneröffnung

Dezember

Samstag, 1., Männerchor Germania, Singen für Leberecht

Samstag, 1., Frauenchor Germania, Weihnachtsbaum schmücken am Dalles

Sonntag, 2., Sindlinger Weihnachtsmarkt

Sonntag, 9., 11 Uhr, St. Dionysius, Kolpingfamilie, Kolping-Gedenktag

Donnerstag, 13., Männerchor Germania, Jahresabschluss-Singstunde und Weihnachtsfeier

Samstag, 15., 10 Uhr, Kinder- und Jugendhaus, Frauenfrühstück

Mittwoch, 19., Frauenchor Germania, Weihnachtsfeier

Mittwoch/Donnerstag, 19./20., Kinder- und Jugendhaus, Weihnachtsfeier Jugend / Kinder

Stammtisch: Wer kennt wen?

Stammtisch: Wer kennt wen?

Ein Foto von Menschen, deren Namen niemand kennt, verliert im Lauf der Zeit seine Aussagekraft. Der Heimat- und Geschichtsverein lädt deshalb alle Sindlinger zu einem Historischen Stammtisch am Montag, 15. Januar, ab 19.30 Uhr ins evangelische Gemeindehaus ein. Dabei soll versucht werden, verschiedenen Fotos von Personengruppen Namen zuzuordnen.

Hätten Sie‘s gewusst? Statistik Zahlen aus Sindlingen – Teil 1

Hätten Sie‘s gewusst?

Statistik Zahlen aus Sindlingen – Teil 1

In den „Materialien zur Stadtbeobachtung“ sind Daten auch für Sindlingen enthalten. Der Sindlinger CDU-Vorsitzende und Ortsbeirat Albrecht Fribolin hat durch die rund 200 Seiten der Broschüre „Stadtteildaten 2016“ des Amtes für Statistik und Wahlen der Stadt Frankfurt geblättert und wissenswerte Zahlen und Details zu Sindlingen zusammengestellt.

Von Albrecht Fribolin

Hätten Sie gewusst, dass…

…die Gesamtfläche der Sindlinger Gemarkung 396 Hektar beträgt, wovon

…186 ha Vegetationsfläche, 25 ha Wasserfläche und 53 ha Wohnbaufläche sind ?

…9110 Einwohner in Sindlingen leben, die ein Durchschnittsalter von 41 Jahren haben

…und in 4750 Haushalten leben ?

…davon 3950 Deutsche sind, weitere 2342 einen Migrationshintergrund haben und

…2818 Ausländer sind ?

…177 Sindlinger älter als 85 Jahre sind ?

…es 627 Sindlinger Kinder bis fünf Jahre alt gibt und davon 146 Deutsche, 357 Deutsche mit Migrationshintergrund und 124 Ausländer sind ?

…in Sindlingen 71 Bulgaren, 72 Griechen, 212 Italiener, 152 Kroaten, 199 Polen 125 Rumänen, 99 Serben, 105 Spanier und 555 Türken leben ?

…67 Afghanen, 91 Eritreer, 7 Iraner, 88 Italiener, 438 Marokkaner, 217 Polen, 51 Rumänen, 177 Russen und 347 Türken einen deutschen Pass besitzen ( Deutsche mit Migrationshintergrund)?

…dass in Sindlingen Menschen aus 93 verschiedenen Staaten leben ?

…von den 7414 Sindlingern über 18 Jahren 2310 (31 %) ledig, 3780 (51 %) verheiratet, 535 (7 %) verwitwet und 789 (10 %) geschieden sind ?

…2016 124 Sindlinger geboren wurden und 81 verstorben sind ?

…von den 4750 Sindlinger Haushalten 2318 Einpersonenhaushalte und 1241 Zweipersonenhaushalte sind?

…es in Sindlingen 833 Ehepaare ohne Kinder und 151 Familien mit drei und mehr Kindern sowie 315 Alleinerziehende gibt?

…es 1217 Wohngebäude in Sindlingen mit insgesamt 4343 Wohnungen gibt ?

Was tun gegen Falschfahrer?

Was tun gegen Falschfahrer?

Radler dürfen es tun, auch wenn es gefährlich für sie ist. Autofahrern jedoch ist die Fahrt gegen den Einbahnstraßenabschnitt der Westenberger Straße zwischen Küferstraße und Farbenstraße strikt verboten. Trotzdem berichten Anwohner immer wieder von Autofahrern, die die Einbahnregelung missachten. Deshalb hat die SPD im Ortsbeirat beantragt, den Magistrat dazu anzuhalten zu prüfen und zu berichten, wie das verhindert werden kann. „Der Ortsbeirat findet, dass hier entweder durch Kontrollen oder andere Maßnahmen entgegengewirkt werden muss“, begründet die SPD ihren Antrag.

Darüber gesprochen werden soll in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats Sechs am 16. Januar, 17 Uhr, im Saal der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Höchst, Bolongarostraße 110,

Germania-Chöre geleiten schwungvoll, ergreifend und harmonisch in die Weihnachtszeit

Freuet Euch und genießt

Konzert Germania-Chöre geleiten schwungvoll, ergreifend und harmonisch in die Weihnachtszeit

„Freuet Euch“ – „Weil wir uns freuen, wieder gemeinsam ein Konzert zu geben, und weil wir hoffen, Sie zu erfreuen und auf die Weihnachtszeit einzustimmen“, sagte Jochen Dollase, Vorsitzender des Männerchors Germania, am Ende eines großartigen Konzerts mit dem Titel „Freuet Euch.“

Erstmals seit längerem gaben Männerchor und Frauenchor wieder ein gemeinsames Konzert. Gemeinsam gesungen haben sie aber nur das letzte Lied, „Oh Du fröhliche“.

Die anderthalb Stunden zuvor gestalteten sie abwechselnd. Denn während Michael H. Kuhn seine mittlerweile mehr als 70 „Mädels“ seit 2013 trainiert, tut das Dominik Pörtner bei den Männern erst seit sechs Wochen. Da reichte die Zeit einfach nicht für gemeinsames Proben.

Neuer Dirigent stellt sich vor

Pörtner nutzte die Gelegenheit, sich den rund 400 Besuchern in der Kirche St. Dionysius vorzustellen. Er ist 23 Jahre alt, stammt aus einem 450-Seelen-Dorf in der Nähe von Limburg und bereitete mit den Germania-Männern zwei neue Lieder sowie vier aus deren Repertoire vor.

Ihr Einsatz begann mit dem eher verhaltenen „Joy to the world“, steigerte sich in „Die Abendglocken rufen“ und erreichte einen Höhepunkt mit „Höre mein Rufen“. Ulrich Schlereth, Patrick und Willi Stappert bestanden als einsame Solo-Rufer, denen der Chor vielstimmig antwortete.

Mit Beethovens „Hymne an die Nacht“ begannen die Weihnachtslieder. Einen Vorgeschmack auf das, was Dominik Pörtner mit den Männern vorhat, bot „Joy to he world“. Klinget Oboen und spielt, Schalmeien: Die Beschreibung der Ankunft des süßen Jesuskindes gefiel durch die Mischung feiner Obertöne und rhythmischer Unterklänge.

Den größeren Teil des Konzerts stemmten die Sängerinnen. Sauber und getragen besangen sie den Weg hinauf in den Himmel mit dem Stück „Jacob`s ladder“ von Kempkens. Pfarrer Martin Sauer als Gastgeber lobte sie in seiner Begrüßung für das, was sie mit ihrem Singen und ihrem Können schon erklommen haben.

Dass sich die Sängerinnen derzeit auf einem Höhenflug befinden, war auch für Laien erkennbar. Sei es die eher elegisch vorgetragene Hymne „You`ll never walk alone“, die so ganz anders klang als die in Fußballstadien beliebte Version, das eindringlich-wehmütige „Ave Maria“, mit viel Inbrunst überzeugend interpretiert, oder das kraftvolle, raumfüllende „Alleluia“ von Sally K. Albrecht, mit dem der erste Teil endete: Unter Kuhns Leitung hat der Chor Präzision und Ausdruck verfeinert und auch noch Spaß dabei. Mit „Adeste fideles“ begann der zweite Einsatz des Frauenchors und schraubte sich über zwei deutsche, eine englische und eine lateinische Strophe immer weiter in die Höhe. Aus der Einstimmigkeit wuchs es zur mächtigen Siebenstimmigkeit und nahm dabei noch Fahrt auf. Mit den stimmlichen Möglichkeiten einer so großen Gruppe von Sängerinnen spielte auch das amerikanische Weihnachtslied „Deck the halls“.

Rhythmus pur und reine Freude

Als Meister des Spannungsbogens ließ Kuhn darauf das schöne, ergreifende und optimistische „Der Stern“ und das gefällige, harmonische „White Christmas“ folgen, um danach Chor und Publikum in Bewegung zu versetzen. Sein Arrangement von „Santa Claus is coming to town“ war purer Rhythmus, der niemanden unberührt ließ. Mit der „Cantique de Noel“ reiste der Chor zurück ins 19. Jahrhundert und beendete seinen Auftritt mit einem wunderschönen Weihnachtslied, in dem die Freude über die Ankunft des Heilands mitschwang.

Danach hieß es zusammenrücken. Die knapp 50 Männer gesellten sich zu den gut 70 Sängerinnen und luden das Publikum ein, „Oh du fröhliche“ mitzusingen.

Stehender Applaus und viele anerkennende Worte beim abschließenden Glühwein oder anderen heißen Getränken vor der Kirche waren der Dank für ein Konzert, das Lust macht auf mehr. hn

Der Männerchor Germania ist groß...

Der Männerchor Germania ist groß…

...der Frauenchor größer. Fotos: Michael Sittig

…der Frauenchor größer. Fotos: Michael Sittig