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Sindlinger Monatsblatt Februar 2016

Sindlinger Monatsblatt Januar 2016

Die Ausgabe Januar 2015 des Sindlinger Monatsblatt steht hier zum Download bereit:

Sindlinger Monatsblatt Februar 2016


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Termine – Februar

Faschingsfete

Die Motorradfreunde „Rosettis“ laden am Samstag (6.) zu einer Faschingsfete ein. Sie beginnt um 16 Uhr auf dem Clubgelände an der Stichstraße zum Restaurant Opatija.

 

Schützen laden ein

Der Sindlinger Schützenverein lädt am Faschingssonntag (7. Februar) ab 15 Uhr zum Kreppelkaffee in sein Schützenhaus (Ortseingang Hattersheim, Südring 1) ein. Dort versammeln sich die Mitglieder zudem am Freitag, 26. Februar, um 19 Uhr zur Jahreshauptversammlung.

 

Kinderfastnachtszug

Der Kinderfastnachtsumzug setzt sich am Rosenmontag (8.) um 14.11 Uhr im Lachgraben in Marsch. Eine Jury vergibt Punkte für die schönsten Gruppen. Siegerehrung ist ab 15.30 Uhr im Feuerwehrhaus (Farbenstraße), in dem noch fröhlich gefeiert wird.

 

Rosenmontagsparty

Hoch her geht es bei der Rosenmontagsparty am 8. Februar ab 20 Uhr im Gemeindehaus St. Dionysius. Katholische Gemeinde, Frauenchor Germania und die Badminton-Abteilung des Turnvereins richten die Fete aus. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt kostet sechs Euro.

 

Kinderfastnacht

Das Kinder- und Jugendhaus veranstaltet am Dienstag (9.) von 14.11 bis 17.11 Uhr eine Fastnachtsparty für Kinder bis elf Jahre. Der Eintritt kostet zwei Euro. Nähere Informationen im Kinder- und Jugendhaus, Sindlinger Bahnstraße 124, Telefon 37 56 17 119.

 

Bücheressen

Zum „Bücheressen“ bittet der Förderverein Buchstütze am Freitag, 19. Februar, in die Stadtteilbücherei (Sindlinger Bahnstraße 124). Beginn ist um 19 Uhr.

 

Kristallball

In einen Ballsaal verwandelt die Tanzabteilung des Turnvereins das katholische Gemeindezentrum St. Dionysius (Huthmacherstraße) am Samstag, 27. Februar. Der „Kristallball“ beginnt um 20 Uhr.


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Zu viel, zu dicht, zu wenig Luft und Raum

Zu viel, zu dicht, zu wenig Luft und Raum

Neubaugebiet Bürgerinitiative fordert Verzicht auf Bebauung oder zumindest Mitsprache bei der Planung

So nicht. Am liebsten überhaupt nicht. Aber wenn, dann bitte weniger, umwelt- und sozialverträglich und mit vernünftiger Anbindung. Das sind die Forderungen der Bürgerinitiative gegen das Neubaugebiet nördlich der Farbenstraße und westlich der Ferinand-Hofmann-Siedlung.

Patrick Stappert, Ilona Klein sowie Claudia und Franz Ilg, die die BI gegründet haben, erfahren dafür viel Zuspruch. Im Januar luden sie zu zwei Informationsveranstaltungen ein. Zu beiden kamen jeweils rund 70 Interessierte. Sie erfuhren, dass die Stadt im Bestreben, Wohnraum für den prognostizierten Bevölkerungszuwachs zu schaffen, unter anderem einen großes Baugebiet am Sindlinger Ortsrand ins Auge fasst. Dort könnten 2000 Wohnungen für 4000 Menschen entstehen. Dafür müssten Sportanlage und Kleingärten verlagert werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Bebauung in unmittelbarer Nähe zur chemischen Industrie nicht gegen die Seveso-Richtlinie verstößt.

Das ist nach wie vor ungeklärt, was allgemein auf Unverständnis stieß. „Da lässt niemand die Katze aus dem Sack“, sagte Patrick Stappert. Der junge Landwirt wäre unmittelbar in seiner Existenz bedroht, wenn ihm die gepachteten Ackerflächen genommen würden. Auch um den Feldhamster wäre es dann geschehen, erläuterte Melanie Albert von der AG Feldhamsterschutz. Im fraglichen Gebiet findet sich die letzte stabile Population Frankfurts. Da der kleine Nager europaweit vom Aussterben bedroht sei, werde er stark geschützt. Eine Bebauung verstieße gegen die Schutzgesetze, erklärte die Biologin. Die Erfahrung habe aber gezeigt, dass in solchen Fällen meist eine Lösung gefunden und dann doch gebaut werde. Sie wies darauf hin, dass die Felder zwischen Ortsrand und B40 eins der beiden letzten naturnahen Erholungsgebiete Sindlingens seien. „Lassen Sie sich das nicht nehmen“, appellierte sie. Außerdem dienen die Grünflächen als Frischluftschneise, um eine übermäßige Aufheizung des Orts während des Sommers zu verhindern, führte Ilona Klein aus. Das sei ein weiterer Grund, warum die BI ihren Erhalt fordere.

Sportplatz und Gärten sollen bleiben, wo sie sind

Gegner der Bebauung wie auch Befürworter eines maßvollen Wachstums waren sich darin einig, dass es ein unverantwortlicher Umgang mit Steuergeld sei, Sportplatz und Kleingärten zu verlagern. Die Vereine, die sie nutzen, leisteten zudem einen wichtigen Beitrag zum sozialen Leben im Ort. Der Stadtbezirksvorsteher Sindlingen-Süd, Dieter Frank, sowie der evangelische Pfarrer Ulrich Vorländer wiesen darauf hin, dass eine neuen Bebauung aber auch eine Chance für den Stadtteil sein könnte. „Veränderung gehört dazu“, sagte Vorländer, um einzuschränken: „Nicht in der Größe allerdings“. „Wir möchten keinen sozialen Brennpunkt“, betonte Frank. Er verwies auf eine Untersuchung zur sozialen Benachteiligung, nach der Sindlingen von 110 Ortsbezirken auf Rang 95 abgerutscht sei. Noch weitere Redner äußerten ihre Sorge über steigende Belastungen, soziale Probleme und die ungeklärte Frage der Anbindung. In der Hinsicht hat die Stadt viel Kredit verspielt, als sie den Bau der Internationalen Schule genehmigte, ohne eine adäquate Zufahrt zu schaffen. Seither leiden die Anwohner der Wohnstraßen unter massiven Verkehrsproblemen.

Viele Fragen, wenig Antworten. „Was ist eigentlich das grundsätzliche Ziel der BI?“, fragte Frank: „Sind Sie grundsätzlich gegen jede oder für eine eingeschränkte Bebauung?“ – „Unser grundsätzliches Ziel ist gegen eine Bebauung“, sagte Patrick Stappert. Aber wenn gebaut wird, „wollen wir mitreden“, betonte Franz Ilg, „und zwar frühzeitig, nicht erst, wenn schon alles geplant ist“.

Um möglichst viel Gewicht in die Waagschale werfen zu können, hat die BI in sechs Geschäften Unterschriftenlisten ausgelegt: bei Heimtier- und Gartenbedarf, Geschenkartikel Samen-Schmitt, Inhaber Ulrich Schlereth, Farbenstraße 41, Axel Schreibwaren, Westenberger Straße, Schuhmacherei Nikolaus Moos, Huthmacherstraße 16, Ladengeschäft Obsthof Werner, Richard-Weidlich-Platz, Pizzeria Pomodoro, Hugo-Kallenbach-Straße 12, Kleidergeschäft Klein, Hugo-Kallenbach-Straße (neben Smart-Markt). Bis April können sich Bürger dort eintragen. hn

Viele Bürger machen sich Sorgen wegen des angedachten Neubaugebiets am westlichen Ortsand.  Foto: Hans-Joachim Schulz

Viele Bürger machen sich Sorgen wegen des angedachten Neubaugebiets am westlichen Ortsand.
Foto: Hans-Joachim Schulz


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Hurra, wir sind Europameister!

Grenzenloser Jubel hallte durch die TVS-Halle: Deutschland ist Handball-Europameister! Wegen des Endspiels der deutschen Mannschaft gegen Spanien wurde das nahezu zeitgleiche Spiel der ersten Damenmannschaft der Handballspielgemeinschaft Sindlingen/Zeilsheim gegen TuS Kriftel II vorverlegt. Damit hatten alle Handballer Gelegenheit, das Finale zusammen mit weiteren Fans der schnellen Sportart anzusehen.
Dafür wurde kurzfristig ein Beamer installiert und die Fernsehübertragung im großen Format an die Wand des Mehrzweckraumsprojiziert. Sie ist mit einer speziellen Farbe gestrichen, die ein einwandfreies, gestochen scharfes Bild liefert.
Rund 13 Millionen Menschen haben das Finale gesehen, das die Auswahl des Deutschen Handballbunds mit 24:17 klar zu ihren Gunsten entschied. Rund 150 davon saßen gemeinsam in der TVSHalle und freuten sich auch über diese tolle Werbung für ihren Sport.

Tor, Tor, Tor! Wann immer es im Kasten der Spanier einschlug, jubelte die Handball-Fangemeinde in der TVS-Halle beim Europameisterschaftsendspiel. Foto: Michael Sittig

Tor, Tor, Tor! Wann immer es im Kasten der Spanier einschlug, jubelte die Handball-Fangemeinde in der TVS-Halle beim Europameisterschaftsendspiel. Foto: Michael Sittig


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Fotos von Festumzügen

Fotos von Festumzügen

Der Archivar des Sindlinger Heimat- und Geschichtsvereins, Werner Raschke, hat für den ersten „Historischen Stammtisch“ des neuen Jahres am Montag, 22. Februar, eine Bildersammlung zu zwei Festumzügen Sindlinger Vereine zusammengestellt. Der eine Umzug fand statt anlässlich des 75-jährigen Bestehens der „Sängerlust“ 1956, der zweite zur 1200-Jahr-Feier Sindlingens im Jahr 1991. Mit diesen noch recht frischen Erinnerungen will der Verein einen geeigneten Zugang in das aktuelle Jubiläumsjahr „1225 Jahre Sindlingen“ bieten! Die Bilderschau beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde. df


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Dalli-Klick: Spaß für Ortskundige

Dalli-Klick: Spaß für Ortskundige

GEschichtsverein Lustiges Ratspiel mit Fotos aus Sindlingen und von Sindlingern

Das ging schnell: Nur ein kleinerBildausschnitt reichte den Besuchern im evangelischen Gemeindezentrum, um Walter Ofer (langjähriger SPD-Ortsvereins- und VdK-Vorsitzender) zu erkennen. Mit anderen Fotos beim „Sindlinger Dalli-Klick“ des Heimat- und Geschichtsvereins taten sich die knapp 30 Frauen und Männer aber deutlich schwerer.

Vereinsarchivar Werner Raschke hatte für den vergnüglichen Abend mehr als 70 Fotos ausgesucht. Ein spezielles Programm sorgte dafür, dass die einzelnen Bilder immer nur abschnittsweise freigegeben wurden. Dieses lustige Ratespiel war früher einmal Teil der Unterhaltungssendung „Dalli, Dalli“ und Moderator Hans Rosenthal berühmt dafür, dass er bei besonders guten Leistungen einen Luftsprung vollführte und „Das war spitze“ rief. „Werner Raschke ist unser Hänschen Rosenthal“, stimmte Vorsitzender Dieter Frank die Runde ein. „Ob er auch so springen kann?“ fragte einer. Raschke überhörte das geflissentlich und gab das erste Bild frei. Ein Stück karierter Stoff, ein Ärmel, ein Stückchen Kopf – „Alfons Kaiser“, rief Albrecht Fribolin. Der Champion des letzten Dalli-Klick-Spiels vor einigen Jahren erkannte als erster den früheren „Bürgermeister“ von Höchst und Aufsichtsrat des Bauvereins. Das zweite Bild zeigte die evangelische Kirche kurz nach ihrer Einweihung. Die Blutbuche, die heute den Kirchhof dominiert, war nur ein schmales Bäumchen. Kreuz und quer ging es durch die Sindlinger Historie. Der alte Wasserturm, die Glocke der Trauerhalle, die Friedenseiche in vollen Saft und direkt daneben das heute verschwundene Kriegerdenkmal, die Albert-Blank-Straße in den 60-er Jahren, die Villenkolonie, die alte Fähre, Pfarrer, Geschäfte und Straßenszenen brachten die Gäste ins Grübeln, lösten sich aber in freudiges Wiedererkennen auf, wenn die Bilder komplett zu sehen waren. Kommentare wie „Das ist ja unser Haus“, „Der Bäcker Buch hatte so gute Wasserweck“ oder „Das Kriegerdenkmal liegt bestimmt in irgendeinem Keller“ ließen gemeinsame Erinnerungen lebendig werden oder sorgten für Erheiterung. Dieter Frank notierte fleißig mit, wer als Erstes ein Bild richtig erkannte. Am Ende gewann wieder Albrecht Fribolin vor Gerhard Wäger und Gaby Binding. Der Lohn: ein italienisches Abendessen für Zwei (eine Dose Ravioli), eine Reiseapotheke (ein Fläschchen Jägermeister) und eine CD (Seife). Dank und Applaus waren den Organisatoren sicher, und so wird es in ein, zwei Jahren wieder heißen: Dalli-Klick. hn

Am “Dalli-Klick“ des Geschichtsvereins beteiligten sich fast 30 Sindlinger. Foto: Michael Sittig

Am “Dalli-Klick“ des Geschichtsvereins beteiligten sich fast 30 Sindlinger. Foto: Michael Sittig


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VdK – Termine

VdK

Heringsessen

Am Donnerstag, 11. Februar, 19 Uhr, lädt der VdK-Ortsverband seine Mitglieder zum Heringsessen ins „Loch“ (Gaststätte Zur Mainlust) ein. Um entsprechend bestellen zu können, bittet Renate Fröhlich um Rückmeldung bis spätestens 5. Februar unter der Nummer 37 12 93.

 

Sprechstunden

In den Räumen des Frankfurter Verbandes, Edenkobener Straße 20a, bietet der VdK-Ortsverband Sindlingen regelmäßig offene sozialrechtliche Sprechstunden an. Am Freitag, 5., und Freitag, 19. Februar, sind die nächsten Gelegenheiten, zum Schwerbehindertenrecht zu stellen oder um Hilfe bei Kur- und Wohngeldanträgen nachzufragen. Die Sprechstunde ist jeweils von 16 bis 18 Uhr.

 

Nach Sossenheim

Von Höchst nach Sossenheim führt die nächste gemeinsame Monatswanderung von VdK und Touristenclub Sindlingen am Sonntag, 21. Februar. Um nach Höchst zu kommen, nehmen die Teilnehmer den 55-er Bus, der um 9.54 Uhr an der Haltestelle Westenberger Straße (am Rewe) und um 9.56 Uhr am Tor West abfährt. Wer mitwandern möchte, kann sich bis 13. Februar bei Bruno Ohlwein unter der Telefonnummer 37 32 67 anmelden.


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Eiche soll im Gedächtnis bleiben

Eiche soll im Gedächtnis bleiben

Ortsbild Das Naturdenkmal ist tot und gefällt – Eine Baumgruppe wird es ersetzen

Da fehlt doch was! Seltsam leer wirkt die Farbenstraße, die sich schnurgerade vom Dalles Richtung Hattersheim zieht. Wo die Allesinastraße in spitzem Winkel in die Farbenstraße mündet, stand seit über 100 Jahren die Friedenseiche. Im Januar wurde sie gefällt.

Die mächtige Stieleiche war mit einem Stammumfang von über 4,60 Metern einer der stärksten Straßenbäume in Frankfurt und ein Naturdenkmal. 22 Meter hoch, mit einem Kronendurchmesser von mehr als 30 Metern, prägte sie Sindlingen wie kein anderer Baum. Die breite Baumkrone untergliederte die lange Farbenstraße. Unter ihrem Schatten traf man sich oder wartete auf den Bus. Die Anwohner freuten sich über ihre Verdunstungskühle im Sommer, und in ihrer einst dichten Krone lebten unzählige Tiere.

Zu verdanken ist die Eiche dem „Militärverein Deutschland“. Er pflanzte sie 1910 zum „Sedansfest“ als Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 als Gedächtnis-Eiche. Das Bäumchen wuchs und gedieh bis in die 1980er Jahre. Dann verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Immer öfter mussten abgestorbene Äste und Zweige entfernt werden, damit sie nicht auf Fußgänger und Fahrzeuge fallen konnten. Die Schäden könnten durch die seinerzeit erfolgte Pflasterung des Wurzelbereiches befördert worden sein. Das für Bäume extreme Stadtklima und die mittlerweile sehr warmen Sommer haben den Schadensverlauf begünstigt, zumal die Stieleiche ein Baum der frischen und feuchten Wälder ist und in der Natur keinen trocken-heißen Standort besiedelt.

In den letzten Jahren verschlechterte sich der Gesundheitszustand zusehends. Die Krone wurde lichter, die Blätter kleiner. Gutachter empfahlen 2011 einen Kronenregenerationsschnitt. Der Sindlinger Gartenbauunternehmer Bernd Krämer befand schon damals, dass der Baum nicht mehr zu retten sei. Pilze hatten sich ausgebreitet, die Krone blieb weitestgehend kahl.

Trotzdem ließ die Stadt nichts unversucht, das Naturdenkmal zu erhalten. 2012 wurde der kleine Platz im Wurzelbereich entsiegelt und mit speziellem Erdsubstrat aufgefüllt, um dem Baum bessere Lebensbedingungen zu bieten. Diese Investition wurde allerdings schon mit einem Blick in die Zukunft getätigt. Die offene Bodenfläche sollte zukünftigen Ersatzpflanzungen gute Wuchsbedingungen bieten. Es bestand allerdings auch die Hoffnung, den Absterbeprozess der Stieleiche zu verlangsamen. Der Baum hat auf die Verbesserung reagiert und kräftige, dunkelgrüne Blätter gebildet.

Trotzdem war der Absterbeprozess nicht mehr zu verzögern. In den letzten Jahren haben verschiedene Pilze den Wurzelhals der Eiche stark zersetzt. Die Sindlinger Friedenseiche befand sich in einer Zerfallsphase, die durch den Pilzfruchtkörper des Tropfenden Schillerporlings angezeigt wurde. Ein Baumgutachten vom November 2015 attestierte eine „drastische Verschlechterung“ seit 2011. „Die Eiche ist kipp- und bruchgefährdet und wird in absehbarer Zeit absterben“, hieß es darin.

Damit das Gewicht der dicken Äste den Baum nicht zum Umkippen bringt, wurden sie gleich Anfang Januar gekappt. Der Stumpf, der anschließend einsam stehen blieb, folgte kürzlich. Grünflächenamt und Untere Naturschutzbehörde möchten den Baum aber nicht vollständig aus der Erinnerung löschen. Der rund 1,50 Meter dicke Stamm wurde nach der endgültigen Fällung auf der kleinen Grünfläche abgelegt und kann bis auf weiteres vor Ort bewundert werden. Mit dem Umlegen des Stammes erlischt auch der Schutzstatus als Naturdenkmal.

Um den liegenden Stamm herum soll eine Baumgruppe gepflanzt werden. Als Baumart kommt die Traubeneiche (Quercus petraea) in Frage, die nur von Fachleuten von der Stieleiche zu unterscheiden ist, aber von Natur aus auf trocken-warmen Standorten heimisch ist und das Stadtklima besser verträgt. Inwieweit diese Baumgruppe wieder das Prädikat „Naturdenkmal“ erlangen kann, muss in einigen Jahrzehnten von der Unteren Naturschutzbehörde entschieden werden .pia/simobla

Zu Kleinholz werden die dicken Äste und der Stamm der Friedenseiche zersägt. Foto: Michael Sittig

Zu Kleinholz werden die dicken Äste und der Stamm der Friedenseiche zersägt. Foto: Michael Sittig


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Spielzeugbasar

Spielzeugbasar

Gut erhaltene, gebrauchte Kinderkleider und Spielzeug werden am Sonntag, 13. März, im Turnerheim (Farbenstraße 85a) gehandelt. Die Eltern des evangelischen Kindergartens richten den Basar von 14.30 bis 16.30 Uhr aus. Wer etwas verkaufen möchte, kann einen Tisch bei Katrin Willwater, Telefon 0163 201 06 56, oder per Mail an ev.kiga-basar@gmx.de bestellen. Die Standgebühr beträgt fünf Euro und einen Kuchen oder zehn Euro. Erstmals gibt es neben der Gelegenheit, Kaffee und Kuchen im Turnerheim zu genießen, bei schönem Wetter auch ein kleines Außencafé.


Feb
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Katholische Kirche – Termine

Rosenmontagsparty

Am 8. Februar steigt ab 20 Uhr eine Rosenmontagsparty im katholischen Gemeindehaus. Der Eintritt kostet sechs Euro.

 

Seniorenclub

Der Seniorenclub St. Dionysius trifft sich am Mittwoch, 17. Februar, um 15 Uhr in St. Dionysius.

 

Heringsessen

Mit einem Heringsessen beginnt der „Aktive Donnerstag“ am Donnerstag, 18. Februar, die Fastenzeit. Dazu treffen sich die Senioren um 12.30 Uhr in St. Dionysius.

 

Kommunionkinder

Am Sonntag, 21. Februar, sind alle Erstkommunionkinder aus dem Pastoralen Raum Höchst mitsamt ihren Geschwistern, Eltern, Paten und Interessierten zum Familiengottesdienst ab 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef (Höchst) eingeladen. Der Gottesdienst steht unter dem Leitwort der diesjährigen Vorbereitung: „Ich bin das Licht der Welt!“

 

Elternabend

Am Dienstag, 23. Februar, bietet die katholische Gemeinde den zweiten thematischen Elternabend zur Erstkommunionvorbereitung 2015/2016 im Pastoralen Raum Höchst an. Wer die Vorbereitung seines Kindes auf die Erstkommunion nutzen will, selber zu Themen rund um Glaube und Kirche ins Gespräch zu kommen, ist dazu eingeladen. Der Elternabend beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Dionysius, Huthmacher Straße 21.

 

Eine-Welt-Waren

Am Sonntag, 6. März, besteht Gelegenheit, nach dem 9.15-Uhr-Gottesdienst in St. Dionysius fair gehandelte Waren wie Kaffee oder Honig zu kaufen.