Mrz
6

Sindlinger Monatsblatt März 2019

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Feb
9

Sindlinger Monatsblatt Februar 2019

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Jan
8

Sindlinger Monatsblatt Januar 2019

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Dez
5

Sindlinger Monatsblatt Dezember 2018

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Nov
19

Die Traditionsgaststätte „Zur Mainlust“ hat zugemacht.

Die Traditionsgaststätte „Zur Mainlust“ hat zugemacht.

„Wegen Geschäftsaufgabe geschlossen“. Diese drei Zeilen haben viele Sindlinger, Kelsterbacher und Zeilsheimer schockiert. Die Traditionsgaststätte „Zur Mainlust“, gemeinhin schlicht „Loch“ genannt, gibt es nicht mehr. Inhaber Thomas Jelitto hat zugemacht.

Dienstags herrschte ganz normaler Betrieb, mittwochs blieb die Tür, die an sechs Tagen in der Woche offen gestanden hatte, verschlossen. Gerüchte kursierten. Unfall, Krankheit, Lottogewinn, Bankrott, amtliche Verfügungen – vieles wurde vermutet um zu erklären, warum dieser Hort deutscher Gaststättenkultur plötzlich dicht war. „Stimmt alles nicht“, sagt Thomas Jelitto: „Ich habe die Reißleine gezogen“. Zwar sei er gerne Wirt gewesen, aber nach 24 Jahren sei es genug. „Für nichts hat man Zeit. Der Kanal ist voll“, erklärt er. Lange hätten er und seine Frau Sonja diskutiert, ob sie die Gaststätte weiterführen oder nicht. Aber letztlich sei es alles zu viel. „Wir sind ausgebrannt, ich habe keine Lust mehr“, sagt Thomas Jelitto. Nun genießen die beiden Wirtsleute erst einmal die ungewohnte Freizeit. „Uns geht es gut. Wir leben weiter hier, wir sind nicht aus der Welt“, betont er. Aber Hoffnungen, dass es nach einer ausgedehnten Pause vielleicht doch wieder weitergehen könnte mit Bier und Apfelwein, Schnitzel und Schlachtfest, Kartenabenden und Würfelrunden, erteilt er eine Absage. Die Entscheidung sei endgültig. Das „Loch“ ist Geschichte. hn


Nov
10

Sindlinger Monatsblatt November 2018

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Okt
3

Sindlinger Monatsblatt Oktober 2018

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Sep
8

Sindlinger Monatsblatt September 2018

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Aug
8

Sindlinger Monatsblatt August 2018

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Aug
8

Annabell Brech strebt nach der Krone

Annabell Brech strebt nach der Krone

Abstimmung – Sindlingerin erreicht die Endrunde zur Wahl der Frankfurter Apfelweinkönigin 

Kommt die künftige Frankfurter Apfelweinkönigin aus Sindlingen? Das haben Sie, liebe Leser, in der Hand. Annabell-Sophie Brech (20 Jahre) hat sich um den Titel beworben und ist in die Endrunde gekommen. Die gewinnt, wer vom 9. bis 16. August die meisten Stimmen in einer Online-Abstimmung bekommt. Also ran an den Computer und für Annabell stimmen unter www.extratipp.com

Vor allem der katholische Familienkreis wäre entzückt, wenn die junge Frau das Rennen machen würde. Ihre Eltern Stephan und Queenie Brech sind dort aktiv, sie selbst unterstützt die Gemeinde als Messdienerin. Als die Ausschreibung für die Wahl zur Frankfurter Apfelweinkönigin in einem Anzeigenblatt veröffentlicht wurde, kam jemand aus dem Kreis auf die Idee, die damals noch 19-Jährige zur Kandidatur zu ermuntern, „weil ich selbst so gerne Apfelwein trinke“, sagt sie.

 Gesagt, getan. Annabell Brech verfasste ein Motivationsschreiben, Mutter Queenie filmte sie fürs Bewerbungsvideo im heimischen Garten vorm Apfelbaum (zu sehen auf der Internetseite www.apfelweinwirte.de der Vereinigung Frankfurter Apfelweinwirte). Annabell erklärt darin ihre Liebe zum erfrischenden „Äppler“, den sie allen anderen Getränken vorzieht – am liebsten sauer, mit wenig Wasser. Ihr Lieblingsstöffche stammt aus Weilbach, wo sie mit ihrem Freundeskreis jedes Jahr zusammen keltert. „Wir schwefeln nicht, deshalb hält der Äppler nur ein halbes Jahr“, führt sie aus, warum die Gruppe noch nie bei der Wahl des Sindlinger Ebbelwoikönigs im Oktober angetreten ist.

Bei der Kür der Frankfurter Apfelweinkönigin kommt es nicht darauf an, möglichst viel über Apfelsorten und Herstellung zu wissen. „Es geht vielmehr darum, die Liebe und Leidenschaft zum Apfelwein zu repräsentieren“, sagt Annabell Brech. Dass sie aus Sindlingen stammt, in dem die Tradition mit vielen Selbstkelterern und der jährlichen Wahl des lokalen Apfelweinkönigs noch lebendig ist, dürfte ein weiterer Pluspunkt in ihrer Bewerbung sein. „Es wäre eine Ehre für unseren Stadtteil im äußersten Westen, wenn die Frankfurter Apfelweinkönigin von hier käme“, findet sie.

Sogar die „Löwen“ werben für Annabell

Namhafte Unterstützer hat die junge Frau, die eine duale Ausbildung zur Chemielaborantin und Chemieingenieurin im Industriepark absolviert, auch schon gefunden. In ihrer Bewerbung hat sie erwähnt, dass sie ein Fan der Frankfurter Eishockey-Löwen ist und bei den Spielen der Äppler nicht fehlen darf. „Nun wurde ich von der PR-Abteilung der Löwen kontaktiert. Sie wollen mich unterstützen und ein Video mit mir drehen, das zu Beginn der Abstimmung auf ihrer Facebook-Seite geschaltet werden soll“, freut sie sich: „Da schlug mein kleines Löwenherz gleich dreimal schneller“. Sie selbst macht keine Werbung für sich. Braucht sie auch nicht. „Das besorgt der Familienkreis“, versichern die Eltern.

 Sollte Annabell Brech tatsächlich Frankfurter Apfelweinkönigin werden, kommen vor allem repräsentative Aufgaben auf sie zu. Die dürften der sympathischen, 1,83 Meter großen und schlanken Sindlingerin nicht schwerfallen. Als Mitglieder der Hattersheimer Showtanzgruppe „Wild Wings“ sind sie und ihre Mutter daran gewöhnt, mit Schminke und Frisierzeug umzugehen, um einen glanzvollen Auftritt zu absolvieren.

Die Abstimmung läuft vom 9. bis 16. August unter der Adresse www.extratipp.de.

 Gekrönt wird die neue Frankfurter Apfelweinkönigin während des Frankfurter Apfelweinfests am Freitag, 17. August. Ausrichter ist die Vereinigung Frankfurter Apfelweinwirte. hn

Fröhlich eingeschenkt: Annabell-Sophie Brech bewirbt sich um die Frankfurter Apfelweinkrone. Sie hofft auf viele Zustimmungen zwischen dem 9. und 16. August. Foto: Michael Sittig

Fröhlich eingeschenkt: Annabell-Sophie Brech bewirbt sich um die Frankfurter Apfelweinkrone. Sie hofft auf viele Zustimmungen zwischen dem 9. und 16. August. Foto: Michael Sittig