Mrz
30

Termine evangelische Gemeinde

Termine evangelische Gemeinde

 Konfi-Jubiläum

Evangelische Christen, die vor 50, 60, 65 oder 70 Jahren konfirmiert wurden, sind am Palmsonntag (9. April) zu einer besonderen Feier eingeladen. Im Abendmahlsgottesdienst ab 10.30 Uhr wird das Konfirmationsjubiläum besonders gewürdigt.

Gottesdienste zu Ostern

Gründonnerstag, 13. April 18 Uhr

Karfreitag, 14. April, 10.30 Uhr

Ostersonntag, 16. April, 10.30 Uhr in der evangelischen Kirche.

Konfirmation 2017

Die Vorstellung der diesjährigen Konfirmanden erfolgt am Sonntag, 21. Mai, um 10.30 Uhr. Die Konfirmation selbst wird am Sonntag, 11. Juni, 10.30 Uhr, gefeiert.

Kinderkleiderbasar

Einen Kinderkleider- und Spielzeugbasar richten die Eltern des evangelischen Kindergartens am Samstag, 1. April, im Gemeindehaus aus. Zwischen 14 und 16.30 Uhr können Eltern nach passenden Sachen für ihre Kleinen suchen. Es gibt auch Kaffee und Kuchen. Der Erlös aus Standgebühren und Kuchenverkauf kommt dem Kindergarten zugute.

Termine für Senioren

Zu einem Vortrag über Lukas Cranach, Maler der Reformation, sind ältere Sindlinger am Donnerstag, 20. April, ins evangelische Gemeindehaus, Gustavsallee 21, eingeladen. Der Nachmittag beginnt mit Kaffeetrinken um 15 Uhr.

Ökumene

Eine Passionsandacht mit Pfarrer Vorländer begeht der ökumenische Seniorenkreis am Dienstag, 11. April, in der Edenkobener Straße 22.


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Termine katholische Gemeinde

Termine katholische Gemeinde

Pfarrbüro zu

Das Pfarrbüro in Sindlingen ist vom 3. bis 7. April geschlossen.

Gottesdienste zu Ostern

Gründonnerstag, 13. April, 15 Uhr, St. Dionysius, Erinnerung an das letzte Abendmahl; je eine Gruppe für Klein- und Kommunionkinder.

19.30 Uhr, St. Kilian, Abendmahlfeier für Sindlingen und Zeilsheim, anschließend Ölberggang nach St. Dionysius beziehungsweise St. Bartholomäus. Anschließend in St. Dionysius Betstunde.

Karfreitag, 14. April, 8 Uhr, St. Kilian, Abschluss-Meditation, anschließend gemeinsames Frühstück.

15 Uhr, St. Dionysius, Karfreitagsliturgie.

Am Karfreitag sind die Gottesdienstbesucher eingeladen, Blumen mitzubringen, die bei der Kreuzverehrung am Kreuz abgelegt werden können.

Samstag, 15. April, 21 Uhr, St. Dionysius, Feier der Osternacht, anschließend Agape.

Osterkerzen sind vor der Osternachtfeier in der Kirche zum Preis von einem Euro erhältlich. In St. Kilian können die Kerzen am Ostersonntag vor dem Gottesdienst erworben werden.

Ostersonntag, 16. April, 11 Uhr, St. Kilian, Hochamt.

Ostermontag, 17. April, 11 Uhr, St. Dionysius, Familiengottesdienst, anschließend Ostereiersuche für die Kinder.

Pfarrversammlung

Am Sonntag, 23. April, sind die katholischen Christen ins Gemeindehaus St. Dionysius zu einer Pfarrversammlung eingeladen. Auf dem Weg zur Pfarrei neuen Typs sollen der aktuelle Stand der Gründungsvereinbarung erläutert und die neuen Logo-Entwürfe präsentiert werden.


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Irischer Abend zum St. Patrick‘s Day

Es grünt so grün

SKV Irischer Abend zum St. Patrick‘s Day

In Dublin wird das Regierungsgebäude grün angestrahlt, in Chicago ein Fluss grün eingefärbt und in Sindlingen das Vereinsheim des ersten Sindlinger Karnevalsvereins grün ausgeleuchtet: Zu Ehren ihres Nationalheiligen Patrick feiern am 17. März überall auf der Welt Iren den St. Patrick‘s Day. Nun sind die Sindlinger Karnevalisten zwar keine Iren, doch hegen sie und insbesondere Elferpräsident und Küchenchef Peter Thalau große Sympathien für die grüne Insel. Deshalb luden sie auch in diesem Jahr dazu ein, den St. Patrick‘s Day mit ihnen zu feiern. Thalau und etliche Helfer bereiteten dafür „Beef and Guiness“, Rindfleisch in Biersoße, und „Irish Stew“, Eintopf mit Lammfleisch, vor. Derweil dekorierten der Chef-Organisator des Vereinsheims, Claus Hoß, und seine Kollegen vom Männerballett den Raum in Grün und mit Kleeblättern – irisch eben. Irisch war auch das Wetter, leicht regnerisch, aber nicht kalt. Irische Musik kam diesmal nicht nur vom Band, sondern auch von den „Bierland-Schrummlern“. Als Duo gaben Andreas Siebert und Wolfgang Gerhards irische Lieder zum Besten. Peter Thalau, der dafür sogar aus der Küche kam, klopfte den Takt mit Löffeln mit. Michael Czich und Roland Haschke freuten sich darüber, dass die Gäste die Liedzeile von den „Dubliners“ „I‘ve spent all my money on whiskey and beer. “ (Ich habe all mein Geld für Whisky und Bier ausgegeben) beherzigten und zapften bis spät in die Nacht Guinness und Kilkenny. Prost, oder, wie die Iren sagen: „Sláinte“. hn

Zünftig in irischen Farben feierten diese Freunde den Patrick‘s Day.

Zünftig in irischen Farben feierten diese Freunde den Patrick‘s Day.

Irische Klänge steuerten Andreas Siebert (links) und Wolfgang Gerhards von den Bierlandschrummlern bei. Fotos: Heide Noll

Irische Klänge steuerten Andreas Siebert (links) und Wolfgang Gerhards von den Bierlandschrummlern bei. Fotos: Heide Noll

Lecker: Beef and Guinness von Peter Thalau.

Lecker: Beef and Guinness von Peter Thalau.


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30

Direkthilfe Nepal Verein sucht weiterhin Paten für die Ausbildung der Kinder

Das Projekt geht weiter

Direkthilfe Nepal Verein sucht weiterhin Paten für die Ausbildung der Kinder

Mit großem Engagement hat die Direkthilfe Nepal eine Schule in Amppipal unterstützt. Der eingetragene Verein, dessen Begründerin und Vorsitzende Ursula Ochs in Sindlingen lebt, verbesserte über Jahre hinweg die Lernbedingungen an der „Janata English School“ (JES). Dann kam das Erdbeben. Die Schule, die mit so viel Engagement über Jahre hinweg renoviert, eingerichtet und erweitert worden war, wurde weitgehend zerstört.

Alle Versuche, den Wiederaufbau voran zu treiben, versandeten. Deshalb flog Ursula Ochs nun hin, um sich ein Bild zu machen und die Dinge voran zu bringen. Sie stellte fest: Die Bürokratie mauert, das Schulkomitee kümmert sich nicht, Eigentumsverhältnisse sind unklar und engagierte Mitstreiter gegangen. Deshalb wird sich die Direkthilfe nicht länger um den Wiederaufbau der von ihr geförderten Schule „Janata English School“ (JES) in Amppipal bemühen. Das Schulprojekt selbst wird aber fortgesetzt, Schüler und Lehrer werden weiterhin unterstützt und gefördert.

Die Zusammenarbeit mit dem neuen Schul- und Projektleiter Hira Thapa sei gut angelaufen. „Ich bin angenehm überrascht über sein Engagement“, teilt Ursula Ochs mit. Für die Entwicklung der JES sei es von Vorteil, dass Thapa aus Amppipal kommt. Er erhalte vom Schulkomitee mehr Anerkennung und Unterstützung als sein indischer Vorgänger. Es finde geregelter Unterricht statt. Der seinerzeit durch das Erdbeben verursachte sechswöchige Unterrichtsausfall wurde monatelang durch zusätzliche Stunden nachgeholt. Die Direkthilfe fördert 25 Patenkinder direkt, aber auch die gesamte Schule. Sie finanziert zweimal wöchentlich ein Schulessen für alle 255 Kinder. Sie übernimmt zwei volle Lehrergehälter und bessert die Gehälter der übrigen Lehrer und das der Hausmeisterin auf. „Wir möchten damit die Lehrer zum Bleiben motivieren“, sagt die Vorsitzende. Mit Hilfe des Montessori-Zentrums Hofheim, das die JES zur Partnerschule erklärt hat, sollen weiterhin Elemente der Montessori-Pädagogik in den Unterricht einfließen.

Die Direkthilfe setzt dabei auf Lehrerfortbildung. Doch dieses Angebot wird bislang eher zögerlich angenommen. Ein Lehrer hat einen Englischkurs absolviert, eine Lehrerin strebt ein Diplom in Montessori-Pädagogik an. Häufig stehe einem stärkeren Engagement von Frauen deren traditionelle Rolle zu Hause im Weg, die ihnen nicht erlaube, auswärtige Kurse zu besuchen. Für nepalesische Verhältnisse könne der Englischunterricht jedoch nicht so schlecht sein, da die vier ehemaligen Schüler der JES auf den weiterführenden Schulen zu den Klassenbesten gehörten.

Offenbar bewerteten die Nepalesen auch die räumliche Situation in der Janata English School nicht so schlimm wie die Deutschen. Fünf Klassen seien in einem provisorischen Schulgebäude aus Wellblech untergebracht, vier weitere in den bestehenden, durch das Erdbeben stark beschädigten Steinhäusern. Die Kindergartengruppe nutzt ein unter Aufsicht eines Senior-Experten für 3900 Euro erdbebensicher saniertes Schulgebäude. „Die Nepalesen scheinen auch mit den einfachsten Bedingungen zurechtzukommen, ja sogar zufrieden zu sein und nicht mit ihrem Schicksal zu hadern“, stellt Ursula Ochs fest. Die Eltern seien ausnahmslos dankbar für die Unterstützung bei der Ausbildung ihrer Kinder. Indem die Direkthilfe ihre Patenkinder auch auf der weiterführenden Schule fördert, erhielten die jungen Menschen eine berufliche Perspektive „und werden nach erfolgtem Schulabschluss ihr Leben hoffentlich meistern können“, wünscht ihnen Ursula Ochs: „Wir versuchen, sie alle zum Abschluss nach der zwölften Klasse zu bringen“. Neben den 25 Mädchen und Jungen an der Janata English School unterstützt sie derzeit zehn weitere an einer weiterführenden Internatsschule. Neue Kinder nimmt der Verein vorerst nicht auf. Stattdessen wird er versuchen, weitere Paten für die Kinder zu finden, die bereits im Projekt sind, um die nötigen 1200 Euro pro Jahr und Kind aufzubringen, damit alle ihren Abschluss machen können.

Auch wenn sonst alles schwieriger geworden ist: Dieses Engagement zumindest lohne sich. Die Kinder „machen uns viel Freude. Sie haben Erfolg und sind glücklich“, sagt Ursula Ochs: „Ihre Lernerfolge und die Dankbarkeit der Eltern bestätigen und ermutigen mich.“ hn

Die bunte Kleidung der Nepalesen macht einen fröhlichen Eindruck, täuscht aber über die große Armut hinweg. Die warmen Decken, die Ursula Ochs (rechts) mitbrachte, waren jedenfalls hoch willkommen.

Die bunte Kleidung der Nepalesen macht einen fröhlichen Eindruck, täuscht aber über die große Armut hinweg. Die warmen Decken, die Ursula Ochs (rechts) mitbrachte, waren jedenfalls hoch willkommen.

Behörden erschweren die Hilfe

Neben der Janata English School unterstützt die Direkthilfe Nepal noch andere Einrichtungen. Eins davon ist das Altenheim Pashupati Welfare Center in Kathmandu. Im Vorfeld ihrer Reise hatte Ursula Ochs, Vorsitzende des Vereins, um Spenden für den Kauf warmer Wolldecken für die armen Alten gebeten. Doch als sie sie verteilen wollte, wurde sie zunächst von der Verwaltung daran gehindert. „Man sagte mir, die Regierung stelle ausreichend Nahrung und warme Kleidung zur Verfügung.

Eine arrogante Haltung in Anbetracht der jämmerlichen Zustände hier“, erzählt Ursula Ochs. Zum Glück ließ man sie gewähren und die alten Menschen freuten sich über die Decken, die keineswegs überflüssig seien. „Im Gegenteil, es ist hier alles noch armseliger geworden“, seufzt sie: „Das hat mich sehr erschüttert, aber es spiegelt die allgemeine Situation wieder. Auch andere Helfer berichten von Schwierigkeiten mit Behörden.“ Wenn sie das Heim das nächste Mal besuchen wolle, müsse sie vorher ein schriftliches Gesuch einreichen: „Wir dürfen nicht mehr einfach nur nach einem Telefonat hinkommen.“


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30

Leserbrief – Helau mit Tränen

Der Kinderumzug am Rosenmontag hat dem Sindlinger Karnevalverein nicht nur Freude bereitet. Schuld daran ist das schlechte Benehmen einiger Zuschauer. Vorstandsvorsitzender Michael Streubel hat dazu einen Leserbrief verfasst:

Helau mit Tränen

Der 16. Kinderumzug in Sindlingen wurde für den 1. Sindlinger Karnevalverein und viele der teilnehmenden Kinder zum Albtraum. Schon vor zwei Jahren hat ein Bürger hier im Monatsblatt in einem Leserbrief das Verhalten einiger „fremdländischer Besucher“ des Umzuges kritisiert.

In diesem Jahr hat das unbeschreibliche Benehmen am Straßenrand eine wahre Eskalation erfahren. Einige Horden Buben, aber auch einige bekopftuchte Mädchen, (ich sage bewusst Horden, und nicht, wie manch Integrationsfanatiker „Kindergruppen“), augenscheinlich nicht deutscher Herkunft, haben unseren Wagen vom ersten Meter bis zum Ende mit Plastiktüten begleitet und teils lauthals und aggressiv das Werfen von Bonbons gefordert. Dieses Nebenherlaufen hat die übrigen Besucher teils massiv gestört und belästigt. An manchen Stellen kam es sogar zu Rangeleien um eine Hand voll Bonbons zwischen diesen Kindern und den anderen Besuchern am Straßenrand.

Unsere Wagenbegleiter hatten vielfach ihre liebe Not, diese Sammler vom Fahrzeug fern zu halten. Es war nicht möglich, hier reglementierend oder gar „erzieherisch“ einzugreifen. Aus ersichtlichem Unbehagen wurden sogar bereits gesammelte Bonbons auf den Wagen und in die Gruppen zurück geworfen.

Frauen oder Mädchen, so genau konnte man das wegen der Verschleierungen teilweise nicht ausmachen, haben sich in diese Konflikte noch lautstark eingemischt. Das waren aber nur unliebsame Randerscheinungen.

Das wirkliche Übel waren die Handgreiflichkeiten und Übergriffe dieser Horden gegenüber Zugteilnehmern. Die Horden drangen in die Gruppen ein, die Mädchen unserer Garde wurden massiv attackiert, angegangen und sogar angefasst. Auch in die Musikgruppen wurde eingedrungen und nach den Instrumenten gegriffen. Nach Zugschluss musste erst einmal bei den Kindern Trost gespendet und Tränen gewischt werden.

Das kann nicht sein, dass muslimische Jugendliche, die ja eigentlich mit dem christlichen Fastnachtsbrauchtum gar nichts am Hut haben, solch ein Ereignis so massiv stören. Der Karnevalverein hat leider sehr wenige bis keine Möglichkeiten, hier einzuschreiten. Wo kommen wir denn hin, wenn wir in unserem Land vielleicht noch eine Brauchtumsveranstaltung für Kinder durch eine Security-Truppe schützen lassen müssen.

Ich erinnere daran, dass auch St. Dionysius seinen Rosenmontagsball in der Vergangenheit schon durch Sicherheitspersonal geschützt hat, nachdem es hier zu Übergriffen von späten Besuchern, wie damals geschildert aus dem Sindlinger Quartier, kam.

Wenn es nur um das Sammeln von Bonbons geht, was die Randalierer auf die Straße treibt, so greifen wir gern den Vorschlag des damaligen Briefschreibers auf. Wir werden für die „Besucher“ aus dem engeren Bereich der Hermann-Brill-Straße einige Kartons mit Bonbons dort, vielleicht im Quartiersbüro, zur Bedienung deponieren. Ich kann die Herkunft der Störer so mutig sagen, da viele von ihnen von unseren und anderen Kindern erkannt wurden.

Wir werden uns diese im Stadtteil und der Umgebung beliebte Veranstaltung nicht durch diese Mitbürger zerstören lassen und überlegen uns fürs kommende Jahr schon geeigneten Maßnahmen, um den Zug zu schützen. Ich spreche bewusst und aus gesicherten Erkenntnissen so konkret über die Unruheverursacher, auch auf die Gefahr hin, von gewissen Seiten Anfeindungen zu erfahren.

Michael Streubel

Vorsitzender des Vorstandes des

1. Sindlinger Karnevalvereins 1925 e.V.


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Bunter Abend zum 40.

Bunter Abend zum 40.

Frauenchor Germania Wechsel im Vorstand

Eine kleine Änderung gibt es im Vorstand des Frauenchors Germania. In der Jahreshauptversammlung schied Petra Gietz aus dem Amt der zweiten Vorsitzenden aus, wird den Vorstand jedoch als Beisitzerin weiter unterstützen. Vorsitzende Regina Schwab und der Chor bedankt sich bei ihr für ihr Engagement. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde die bisherige Beisitzerin Ingrid Schubert einstimmig gewählt.

Ebenso wie Regina Schwab wurden auch Traudlinde Peters als Schriftführerin, Ilona Sindel del Rio als erste Kassiererin, Silke Kolb als zweite Kassiererin und die Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Andrea Schwarz, in ihren Ämtern bestätigt. Bärbel Gerhards bleibt weiterhin als Koordinatorin des Vergnügungsausschusses tätig.

Für 2017 haben die Damen wieder einige Aktivitäten geplant. Im Mittelpunkt steht das 40jährige Bestehen des Chors. Das wird am 10. Juni im Saalbau Bikuz in Höchst mit einem bunten Abend gefeiert. Auf einen Chorwettbewerb am 9. September in Freigericht Somborn bereiten sich die Damen jetzt schon intensiv vor.

Eine Chorreise an den Gardasee im Oktober wird sicher auch ein Höhepunkt, ebenso das Adventskonzert gemeinsam mit dem Männerchor der Germania, welches für den dritten Advent (17. Dezember) geplant ist.

Der inzwischen auf 74 aktive Sängerinnen gewachsene Chor freut sich auf die bevorstehenden Herausforderungen und lädt jede an der Chorarbeit interessierte Dame herzlich zu einer unverbindlichen Schnupperstunde ein. Die Chorprobe des Frauenchors findet jeden Mittwoch ab 20 Uhr im Gemeindehaus St. Dionysius in der Huthmacherstraße statt. AS

Im Vorstand aktiv: (unten, von links) Traudlinde Peters, Ingrid Schubert, Regina Schwab, (oben, von links) Petra Gietz, Andrea Schwarz, Waltraud Pickel, Ilona Sindel del Rio, Ute Wäger, Silke Kolb.

Im Vorstand aktiv: (unten, von links) Traudlinde Peters, Ingrid Schubert, Regina Schwab, (oben, von links) Petra Gietz, Andrea Schwarz, Waltraud Pickel, Ilona Sindel del Rio, Ute Wäger, Silke Kolb.


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30

Danke, Jupp!

Danke, Jupp!

GV Germania Sänger ehren Hans Riegelbeck

Hans „Jupp“ Riegelbeck wurde in der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Germania zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit anhaltendem Applaus dankten ihm die Sänger für sein langjähriges Engagement.

Zuvor hatte das Germania-Urgestein Riegelbeck auf eine erneute Kandidatur für den Vorstand verzichtet. Er erklärte, dass er nach 50 Jahren Vorstandsarbeit seine Aktivitäten einstellen wolle, aber mit Rat und Tat weiter zur Verfügung stehe. „Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden hebt seine großen Verdienste in angemessener Form hervor. Danke, Jupp!“, sagte der alte und neue Vorsitzende Jochen Dollase. Er wurde einstimmig im Amt bestätigt. Weiter wurden gewählt: Ulrich Schlereth (zweiter Vorsitzender), Wilhelm Stappert (ersterSchriftführer), Jürgen Peters (zweiter Schriftführer), Peter Teske (erster Kassierer) und Klaus Mettin (zweiter Kassierer). Als Beisitzer für Organistation, Logistik und Notenverwaltung fungieren neu Domenic Rackles, Hajo Meyer und Fanz Ilg. Sie unterstützen künftig Markus Krämer, Rudi Müller und Freddy Dullstein.

„An dieser Stelle sei erwähnt, dass Ulrich Schlereth in die Fußstapfen seines Vaters Gotthard Schlereth getreten ist, der den Männerchor jahrelang erfolgreich geführt hat und den man in Sachen Chorgesang durchaus als Koryphäe bezeichnen konnte“, erklärt Jochen Dollase. Weiterhin im Team sind die Vizedirigenten Wolfgang Gerhards und Wolfgang Scheh. Die Internetbetreuung liegt in den bewährten Händen von Andrea Schwarz.

Für 2017 gibt es schon einige Eckdaten wie zum Beispiel einen Chorworkshop, die Teilnahme am Hessentag in Rüsselsheim, das traditionelle Singen für Leberecht und dann endlich wieder das gemeinsame Adventskonzert mit dem Frauenchor Germania in der katholischen Kirche in Sindlingen. Die Germania-Dom-Tour geht 2018 weiter, nämlich im Marienmünster zu Diessen am Ammersee, verbunden mit einer Messebegleitung in der Kapelle des Kloster Andechs.

Klaus Mettin, Willi Stappert, Peter Teske, Jürgen Peters, Jochen Dollase, Domenic Rackles, Uli Schlereth, Franz Ilg und Hans-Joachim Meyer (von links) vom Vorstand des Männerchors.

Klaus Mettin, Willi Stappert, Peter Teske, Jürgen Peters, Jochen Dollase, Domenic Rackles, Uli Schlereth, Franz Ilg und Hans-Joachim Meyer (von links) vom Vorstand des Männerchors.


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30

Amt lehnt Spiegel ab

Amt lehnt Spiegel ab

Verkehr Anwohner beklagen schlechte Sicht

Einen Verkehrsspiegel an der Einmündung der Edenkobener in die Sindlinger Bahnstraße regt Anwohnerin Heike Krebs an. Dadurch hätten Autofahrer, die aus der Seitenstraße in die Bahnstraße einbiegen wollen, eine bessere Sicht, erklärt sie. Derzeit müssen sich die Autofahrer langsam vortasten, weil die Bäume der Platanenallee die Sicht beeinträchtigen. Bis sie die Straße richtig einsehen können, stehen sie schon auf dem Radweg. Das wiederum ist für Radfahrer störend und nicht ganz ungefährlich, wenn sie nämlich einen Schlenker um das Hindernis herum fahren und gleichzeitig hinter ihnen ein Auto naht.

Die Sindlingerin hat das Anliegen Ortsbeirat Albrecht Fribolin (CDU) vorgetragen. Er hat es ans Straßenverkehrsamt weiter geleitet. Von dort kam aber eine Absage. „Es wurde festgestellt, dass sich die Sichtbedingungen nicht von einer Vielzahl anderer Ausfahrten, beziehungsweise Kreuzungen im Stadtgebiet unterscheiden. Es ist dem Verkehrsteilnehmer hier durchaus zumutbar, sich unter vorsichtigem Annähern und Berücksichtigung der allgemeinen Sorgfaltspflicht … in den Querverkehr einzureihen“, argumentiert das Amt. Verkehrsteilnehmer hätten sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Die Absage kommt für Fribolin nicht überraschend. Er hat schon öfter erlebt, dass solche Anfragen mit dem Hinweis abschlägig beantwortet wurden, „dass sich die Sichtbedingungen nicht von einer Vielzahl anderer Ausfahrten, beziehungsweise Kreuzungen im Stadtgebiet unterscheiden“. „Das kann man sicher unterschiedlich beurteilen, weil es die Gefahrenlage an dieser Ausfahrt de facto nicht löst“, erklärt er; tatsächlich lasse sich die Straße nur schlecht einsehen. Da die Kreuzung bisher nicht durch erhöhte Unfallhäufigkeit aufgefallen ist, dürfte sich aber wohl nichts machen lassen. Für Heike Krebs ist das wenig befriedigend. „Ich verstehe halt einfach nicht, warum man dieses ablehnt und woanders gibt es Schilder die völlig sinnlos sind“, wundert sie sich: „Klar muss man sich in die Straße hineintasten, aber ich und bestimmt auch andere ärgern sich diesbezüglich ständig und die Radfahrer schimpfen bestimmt auch, wenn sie keine freie Fahrt haben“.


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30

VdK-Termine

VdK-Termine

Hauptversammlung

Berichte, Aussprachen und die Wahl eines neuen Kassenführers beschäftigen den VdK-Ortsverband Sindlingen in seiner Jahreshauptversammlung am Samstag, 15. April (Ostersamstag). Das Treffen beginnt um 14.30 Uhr im Turnerheim des TV Sindlingen (Farbenstraße 85a) mit gemeinsamem Kaffeetrinken.

Anträge können bis 7. April schriftlich an eine der beiden zweiten Vorsitzenden gerichtet werden. Renate Fröhlich und Edeltraud Strassenmeyer laden alle Mitglieder ein teilzunehmen. „Hier haben Sie die Gelegenheit, sich über Aktuelles aus dem Verbandsleben zu informieren und über die zukünftigen Aktivitäten und Aufgabenschwerpunkte mitzubestimmen“, erklären sie. Für gehbehinderte Mitglieder gibt es einen Fahrdienst. Um alles gut vorbereiten zu können, bittet der Vorstand um Anmeldung zur Teilnahme an der Jahreshauptversammlung bis zum 9. April.

Sozialrechtliche Sprechstunden

Sozialrechtliche Sprechstunden bietet der VdK Sindlingen an den Freitagen 7. und 21. April sowie 5. Mai an. Jeweils von 16 bis 18 Uhr informieren Berater in den Räumen des Frankfurter Verbands, Edenkobener Straße 20a, über das Schwerbehindertenrecht. Sie helfen auch bei Fragen zu Kur- und Wohngeldanträgen. Eine Ameldung zu dieser offenen Sprechstunde ist nicht nötig.

Tagesausflug

Am Montag, 3. April, unternimmt der VdK eine Tagesfahrt nach Haibach zum Adler Modemarkt. Anschließend geht es weiter nach Miltenberg zu einer Schifffahrt auf dem Main. Abfahrt ist um 8.15 Uhr am Richard-Weidlich-Platz und um 8.18 Uhr an der Haltestelle Westenberger Straße (vor Bäckerei Schäfer).

Monatswanderung

Von Höchst nach Sossenheim wandern VdK und Touristenclub Sindlingen am Sonntag, 23. April. Wer mitgehen möchte, findet sich rechtzeitig für die Abfahrt um 9.54 Uhr an der Haltestelle Westenberger Straße Richtung Höchst (Rewe) oder um 9.56 Uhr am Tor West ein. Anmeldungen werden erbeten bis zum 14. April unter der Telefonnummer 37 32 67.


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Über Druck, Kalligrafie und Collage

Über Druck, Kalligrafie und Collage

Im Quartier Nachbarschaftsfest am 6. Mai

Kindermuseum kommt

Das „Kindermuseum unterwegs“ wird von Dienstag, 2., bis Samstag, 6. Mai (auch während des Nachbarschaftsfestes) täglich von 15 bis 18 Uhr Angebote für Kinder im Grundschulalter gestalten. Zu finden ist die rollende Dépendance am bewährten Standort auf der Wiese gegenüber dem Nachbarschaftsbüro am Anfang der Hermann-Brill-Straße. Der Pavillon mit dem roten Dach ist leicht zu erkennen. Die Aktionen sind für die Kinder kostenfrei.

In diesem Jahr wird es sehr „aktiv und kreativ“ , versprechen die Betreuerinnen Hanna Rieß und Laura Hollingshaus vom Kindermuseum. Rund um das Thema „Schrift und Zeichen“ wird es um Verständigung gehen. Unterschiedliche Schriftsysteme werden erforscht, mit Druck, Kalligrafie, Collage, bunten Papieren und historischen Techniken werden Zeichen und Schriften selbst erstellt. Die eigenen Werke können zum Abschluss sogar als Buch gebunden werden. Der öffentliche Raum wird erkundet, Geheimschriften entschlüsselt und Schrift als Kunstform betrachtet. Elemente der letzten Ausstellung „Schrift:stellen & Zeichen:setzen“ kommen vor Ort und regen zum Mitmachen an.

 

Nachbarschaftsfest

Das jährliche Nachbarschaftsfest findet am Samstag, 6. Mai, ab 15 Uhr (bis etwa 20 Uhr) in der Hermann-Brill-Straße statt. Gemeinsam mit vielen Partnern wird ein vielfältiges Programm geboten. Kinder können sich schminken lassen, auf einem Pony reiten, an den Spielstationen der Kitas aktiv werden oder das ganze hoch oben auf der Kletterlandschaft beobachten. Die Jugendlichen messen sich im Fußballturnier, spielen Kicker beim Orientierungsmobil oder wagen sich ins Aerotrimm. Capar Gross wird mit seiner Show aus Jonglage, Artistik und „dem kleinsten Fahrrad der Welt“ die Zuschauer gegen 19 Uhr wieder in seinen Bann ziehen.

Die Erwachsenen können spielerisch Energiefressern im Haushalt auf die Spur kommen, die Fitnessgeräte ausprobieren, beim Stand der „Buchstütze“ nach Büchern stöbern und vieles mehr. Die „Aktiven Nachbarn“, der Frischhalteclub und viele Spenderinnen und Spender sorgen wieder für ein vielfältiges Büffet und Spezialitäten vom Grill.