Zum Kinderfaschingsumzug

Leserbrief

Zum Kinderfaschingsumzug

Respekt dem Leser/ der Leserin, der/die seine Meinung in der April-Ausgabe des Sindlinger Monatsblatts in so treffender Art und Weise formuliert. Nach zwei aktiven Teilnahmen an den ersten Kinderumzügen in Sindlingen mit meinem Privatfahrzeug habe ich genau aus den beschriebenen Gründen auf jede weitere Aktion dieser Art abgelehnt.
Man investiert Zeit und Geld, um Kinder zu erfreuen, legt Wert auf den Kauf von gut schmeckenden Süßigkeiten und gibt die paar Euro hierfür gerne mehr aus. Der „Dank“ der im Leserbrief genannten Gruppe der älteren Kinder, Jugendlichen oder Heranwachsenden mit Migrationshintergrund (um mich hier politisch korrekt auszudrücken) waren Tritte gegen das Fahrzeug und gezielt zurückgeworfene Karamellen – stets unter Belustigung der dieses Spektakel begleitenden Mütter oder Großmütter in Landestracht.
Höhepunkt des damaligen „Zuges der Ärgernisse“ war wohl, dass ich Kinderfilmplakate – extra für den Umzug von Walt Disney Co. gespendet – an die Kleinsten am Straßenrand verteilt habe. Die hochwertigen Poster wurden den Minis postwendend von der vorher genannten Gruppe aus den Händen gerissen.
Tränen der Kleinen, die man erfreuen will, gehören sicher nicht zu einem Kinderfaschingsumzug!!!
U. Herold